Großaktionär versilbert seinen Anteil an Puma

- Herzogenaurach - Auf dem Höhepunkt des Rekordbooms des Sportartikelherstellers Puma versilbert der bisherige Großaktionär, der US-Medienkonzern Monarchy Regency, seinen kompletten Anteil an dem Herzogenauracher Unternehmen. Wie ein Puma-Sprecher erklärte, wird das Aktienpaket der Filmproduktionsfirma, die bislang mit knapp 40 Prozent mit Abstand größter Teilhaber war, von der Investmentbank Goldman Sachs einem breiten Kreis von institutionellen Anlegern zum Kauf angeboten.

<P>Der US-Filmkonzern verkauft damit auf einen Schlag seine seit 1996 schrittweise erworbenen Anteile zu einem Zeitpunkt, zu dem der Aktienkurs von Puma auf ein Rekordniveau angestiegen ist. Anfang Mai kletterte das Papier auf einen Höchststand von 97,50 Euro - kurz nachdem der Konzern mit Sport- und Modeprodukten trotz Konjunkturflaute in den ersten drei Monaten diesen Jahres erneut das erfolgreichste Geschäftsquartal seiner Geschichte schreiben konnte. <BR><BR>Der Schritt des US-Unternehmens komme nicht überraschend, sagte Puma-Sprecher Ulf Santjer. "Wir sehen das sehr positiv, es braucht nicht mehr die Funktion eines Mehrheitsaktionärs, um den Werdegang von Puma zu begleiten." Zum ersten Mal seit der Gründung könne Puma unabhängig von einem Haupteigentümer operieren. "Wir können dadurch den Streubesitz der Aktien auf nahezu 100 Prozent bringen und unsere Attraktivität am globalen Kapitalmarkt erhöhen", betonte der Sprecher. Die Puma-Aktie geriet dennoch kräftig unter Druck.<BR><BR>Der US-Medienkonzern werde jedoch mindestens für fünf weitere Jahre Vertragspartner von Puma bleiben und weiterhin mithelfen, die Marke zu vermarkten. Dazu gehört Product-Placement in Hollywood-Filmen und die Ausstattung von Schauspielern mit Puma-Produkten.</P><P> </P>

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