Große Mehrheit für Jürgen Schrempp

- Berlin - Die deutlich positiver ausgefallene Entlastung des Vorstandes auf der Hauptversammlung von Daimler-Chrysler hat bei Aktionärsgruppen teilweise Unverständnis hervorgerufen. "In den vergangenen zwölf Monaten hat sich die Aktie von schlechter entwickelt als der Dax", sagte Rolf Drees von Union Investment. Vor diesem Hintergrund sei es nicht verständlich, warum die Zustimmung größer ausgefallen sei als 2004. Union Investment habe sich der Stimme enthalten.

<P>"Fünf fehlende Prozent bei der Entlastung sind bei einem Dax-Unternehmen immer noch eine kleine Ohrfeige", sagte Lars Labryga von der Schutzgemeinschaft der Kleinanleger. Wenig überrascht zeigte sich ein Konzernsprecher. Das gute Resultat sei auch eine Folge der Investoren- und Analystenkonferenzen gewesen, die Schrempp absolviert habe.<BR><BR>Schrempp und seine Vorstandskollegen waren mit 94,59 Prozent entlastet worden - fast 6 Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Der Aufsichtsrat konnte die Zustimmung mit 94,38 Prozent sogar um 7 Prozentpunkte verbessern. </P>

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