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Der Griff nach dem Job.

Großunternehmen wollen wieder einstellen

Düsseldorf - Trotz stagnierender Wirtschaftsleistung: Über ein Viertel der Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten will 2010 Arbeitsplätze schaffen. Auch Kurzarbeit geht zurück.

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Großunternehmen in Deutschland wollen 2010 trotz schwacher wirtschaftlicher Entwicklung wieder Personal einstellen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des “Handelsblatts“ und der Unternehmensberatung Droege & Comp. hervor. Knapp 800 Topmanager wurden dafür vom Institut Psephos für den “Handelsblatt-Business-Monitor“ befragt.

Großunternehmen profitieren nach Angaben der Zeitung am stärksten vom Boom in Asien, der den Welthandel belebe. 28 Prozent der Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigen planen demnach, Arbeitsplätze zu schaffen, nur 14 Prozent wollen die Zahl der Jobs reduzieren. Die Kurzarbeit soll laut dem Bericht im Vergleich zum Krisenjahr 2009 zurückgehen, weil die bessere Auftragslage eine stärkere Auslastung des Personals erlaube. Bezogen auf alle Firmen - von groß bis klein - fällt der Stimmungstest neutral aus. Die Schere zwischen Unternehmen, die ihre Mitarbeiterzahl verringern, und jenen, die ihre Beschäftigtenzahl erhöhen wollten, habe sich in den vergangenen Monaten verkleinert und nahezu geschlossen.

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Der Saldo habe im März 2009 noch minus 25 Prozentpunkte betragen, jetzt liege er bei minus eins. Die unerschrockenen Beschäftigungspläne der Firmen stehen in Kontrast zu den aktuellen Wirtschaftszahlen, wie das Blatt schreibt.

So teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im vierten Quartal stagnierte. Bundesbankpräsident Axel Weber hatte kurz zuvor gesagt, er gehe davon aus, dass sie auch im laufenden Quartal wegen des langen Winters stagnieren oder gar etwas schrumpfen werde.

DAPD

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