Gründerfonds: Frisches Geld für junge Firmen

- Berlin - Junge Technologiefirmen können sich wieder Hoffnung auf dringend benötigte Kapitalspritzen machen. Bundesregierung, führende Industrieunternehmen und die staatliche KfW-Bankengruppe haben den "High-Tech-Gründerfonds" gestartet. 262 Millionen Euro - überwiegend aus der Staatskasse - sollen in den nächsten fünf Jahren fließen, um bis zu 300 Technologiefirmen in der Startphase zu helfen und lohnenden Erfindungen zur Marktreife zu verhelfen. Nach jahrelanger Flaute steht innovativen Unternehmen damit künftig mehr Wagniskapital zur Verfügung, um fit für den Markt zu werden.

Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) kritisierte beim Start des neuen Fonds, dass sich Banken und Risikokapitalgeber aus diesem Segment fast komplett zurückgezogen hätten. Fonds-Zielgruppe sind Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen und Hochschulen oder junge, forschungsorientierte Firmen, die nicht älter als ein Jahr sein dürfen. Sie können in der ersten Runde jeweils bis zu 500 000 Euro erhalten, bei einer Anschlussfinanzierung weitere 500 000 Euro. Hinzu kommt die Betreuung der Neu-Manager. Die Gelder werden aus Eigenkapital und Nachrangdarlehen zu günstigen Konditionen bereitgestellt.

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