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Milchkühe stehen auf dem Messegelände in Berlin. Die Internationale Grüne Woche eröffnet für Besucher.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

Grüne Woche öffnet: Besucher werden strenger kontrolliert

Berlin - Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat die weltgrößte Agrarmesse Grüne Woche in Berlin begonnen. An den Eingängen kontrollierten Sicherheitsleute am Freitag stichprobenartig Taschen der Besucher.

Hintergrund sind die Terroranschläge der vergangenen Monate. Die Veranstalter betonen jedoch, es gebe keine besondere Gefährdungslage für die Schau.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sagte beim Eröffnungsrundgang, die Grüne Woche sei ein Zentrum der Information und des Geschmacks für die Verbraucher.

Angesichts niedriger Preise gehe es auch um ein größeres Verständnis dafür, dass Regionalität, Tierwohl und nachhaltige Produktion ihren Preis wert seien. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) betonte, Erzeuger und Verbraucher könnten mit ihrem Verhalten zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Am Rande des Rundgangs gab es wie in den Vorjahren auch kurze Protestaktionen von Tierschützern.

Bis zum 24. Januar präsentieren sich in den Hallen unter dem Funkturm 1660 Aussteller aus 65 Ländern. Erwartet werden mehr als 400 000 Gäste. Diesjähriges Partnerland ist Marokko. Die Stimmung der Bauern beim traditionellem Jahresauftakt ist getrübt, da gesunkene Preise die Einkommen einbrechen ließen.

Grüne Woche: 'Eine Welt ohne Hunger ist möglich'

dpa

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