+
Insgesamt fünf Vereinbarungen wurden gebilligt

Grünes Licht für Karstadt-Betriebsvereinbarungen

Essen - Der Gesamtbetriebsrat der insolventen Warenhauskette Karstadt hat am Freitag in Essen mehrere Betriebsvereinbarungen zur Stabilisierung und Fortführung des Unternehmens gebilligt.

Zum genauen Inhalt wollte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg zunächst keine Stellung nehmen. Bei den insgesamt fünf Vereinbarungen soll es nach Informationen aus Unternehmenskreisen um Qualitätssicherung und Anreizsysteme gehen.

Der Investor Triton, der vor einer Woche ein Angebot für Karstadt abgegeben hatte, hatte von den Beschäftigten unter anderem eine weitere Flexibilisierung gefordert. Bei Triton gehe man davon aus, dass es nun direkte Gespräche mit dem Gesamtbetriebsrat und dem Investor geben werde, sagte ein Unternehmenssprecher. Beobachter rechnen auch mit weiteren Kontakten des Investors mit der Gewerkschaft Verdi und dem Karstadt-Vermieter-Konsortium Highstreet.

Der Untergang der Namen

Untergang der Namen

Triton ist der bislang einzige Investor, der ein Angebot für die Übernahme der 120 Karstadt-Warenhäuser abgegeben hat. Der Investor hatte Einschnitte bei den 25 000 Karstadt-Beschäftigten und bei den Mieten gefordert. Die ursprünglich im Insolvenzplan bis zum Freitag (30.4.) vorgesehene Frist zur Unterzeichnung eines Kaufvertrags durch einen Investor war am vergangenen Mittwoch vom Gläubigerausschuss auf den 28. Mai verlängert worden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU-Schutzzölle: Chinesische Unternehmen scheitern mit Klage 
Luxemburg - Die von der EU verhängten Schutzzölle auf chinesische Solarmodule sind rechtmäßig. Das Gericht der Europäischen Union wies am Dienstag eine Klage von 26 …
EU-Schutzzölle: Chinesische Unternehmen scheitern mit Klage 
Hochtief hofft auf US-Aufträge - auch zum Mauerbau
Der Baukonzern Hochtief setzt auf das Geschäft in den USA und schließt dabei auch eine Beteiligung an dem von Trump angekündigten Mauerbau nicht aus. Schon heute …
Hochtief hofft auf US-Aufträge - auch zum Mauerbau
Ryanair bringt fünf neue Flugzeuge nach Frankfurt
Frankfurt/Main - Der Billigflieger Ryanair will im kommenden Winter sieben Flugzeuge am Frankfurter Flughafen stationieren. Sie sollen 24 Strecken bedienen, kündigte …
Ryanair bringt fünf neue Flugzeuge nach Frankfurt
Ein Drittel der Arbeitsplätze bei Blohm+Voss fallen weg
Hamburg - Um Blohm+Voss steht es schlechter als gedacht. Das hat die Bremer Lürssen-Gruppe herausgefunden, nachdem sie die Hamburger Werft gekauft und überprüft hat.
Ein Drittel der Arbeitsplätze bei Blohm+Voss fallen weg

Kommentare