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Welchen Sonnenschutz man auch wählt: Wichtig ist, die Mittagssonne zu meiden und immer wieder großzügig nachzucremen.

Test

Günstige Sonnencreme die beste

Nicht kleckern, sondern klotzen. So lautet die Devise beim Sonnenschutz. Dabei gehen die Preise für Creme, Öl oder Spray weit auseinander. 100 Milliliter kosten zwischen einem und 20 Euro. Im Test überzeugten vor allem Produkte aus Drogerien und Discountern.

Sommer, Sonne, Ferienzeit: Damit die Haut im Urlaub nicht leidet, ist Sonnenschutz sehr wichtig. Hautärzte empfehlen mitteleuropäischen Bleichgesichtern einen hohen Schutzfaktor von 30 und mehr – zumindest zu Beginn des Sommerurlaubs. Dabei gilt: Viel hilft viel. Ein 1,80 Meter großer Mann braucht für den ganzen Körper etwa 40 Milliliter Sonnenmilch. Das sind zirka drei Esslöffel voll. Wenn man sich mehrmals täglich eincremt, reicht eine 250-Milliliter-Flasche gerade mal drei Tage. Die gute Nachricht: Die besten Produkte sind die günstigsten. Das ergab eine Untersuchung von Stiftung Warentest. Getestet wurden 20 Sonnenschutzmittel mit Schutzfaktor 30.

Die sechs besten Produkte kommen alle von Discountern oder Drogeriemarktketten. Besonders preiswert sind Cien Sonnenmilch classic von Lidl (Platz 2) und Lavozon Sonnen Milch von Müller (Platz 3). Sie kosten weniger als zwei Euro pro 100 Milliliter. Mehr als zehnmal so viel zahlen Kunden für das teuerste Produkt im Test: Stolze 20 Euro pro 100 Milliliter kostet das Sonnenöl von Lancester. Das Öl erzielt gerade noch die Note Gut. Zwei ähnliche Produkte schneiden sogar mangelhaft ab.

Platz 1 unter den getesteten Sonnenschutzmitteln belegt ein Produkt der Drogeriekette dm: Sun Dance Transparentes Sonnenspray. 100 Milliliter kosten 2,25 Euro. Am schlechtesten im Test schnitt ein wesentlich teureres Produkt ab: eco Sonnencreme mit Sanddorn und Olive für 18,70 Euro pro 100 Milliliter. Die Creme fiel mit „mangelhaft“ durch.

Wie viel man auch ausgibt: Am wichtigsten ist der Schutz vor ultravioletter Strahlung. Der Lichtschutzfaktor gibt Orientierung, wie lange ein Mensch mit dem Mittel in der Sonne liegen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Es sind die ultravioletten B-Strahlen, die Rötungen und Hautkrebs verursachen. Genauso wichtig ist allerdings ein guter Schutz vor dem Ultravioletten-A-Strahlenanteil im Sonnenlicht. Die meisten Produkte signalisieren das durch den Schriftzug „UVA“ auf der Verpackung. Die UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen. Sie werden ebenfalls für die Entstehung von Hautkrebs verantwortliche gemacht. Zusätzlich können sie Faltenbildung und Hautirritationen hervorgerufen.

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Damit die Haut gut durch den Sommer kommt, sollte man einige Tipps beachten: Sonnencreme sollte immer großzügig aufgetragen werden. Außerdem empfiehlt es sich, gelegentlich nachzucremen – so wird der Schutz stabilisiert. Die Zeit bis zum Sonnenbrand verlängert sich allerdings nicht. Nach dem Baden und Abtrocknen sollte man sich immer wieder neu eincremen. Auch Produkte, die als wasserfest gekennzeichnet sind, schützen nur begrenzt. Zwischen 11 und 15 Uhr steht die Sonne am höchsten. Diese Zeit sollte man im Schatten verbringen. Kinder müssen besonders geschützt werden. Am besten nur kurz in die Sonne, einen Hut und ein Hemdchen überziehen und Sonnenbrand unbedingt vermeiden.

mm

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