Gute Exporte: BMW fährt weiter vorneweg

- Hamburg/München - Das abgelaufene Jahr war in Deutschland eine Enttäuschung für die Autoindustrie. Der Inlandsabsatz verharrte bei etwa 3,24 Millionen Stück. Die mutigen Prognosen vom Jahresbeginn waren schnell vergessen. Große Freude dagegen machte den Autobauern der Export: Bis November wurden laut Branchenverband VDA 3,4 Millionen Pkw exportiert, 2 % mehr als im Vorjahr. Sehr verschieden ist die Bilanz der Hersteller: BMW und Porsche stehen top da, VW und Mercedes haben Probleme.

Allerding sehen Experten eine Trendwende im Inlandsgeschäft kommen: Die Zulassungszahlen sind im November mit einem Plus von mehr als 11 % so stark gestiegen wie seit fünf Jahren nicht mehr. "Es spricht vieles dafür, dass der Markt 2005 wieder anspringt", sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Er sagt für 2005 eine Zunahme bei den Pkw-Verkäufen von 2,2 % und für 2006 von 4,6 % voraus. Auch der Verband der Automobilindustrie rechnet mit leicht steigendem Absatz. Die erwarteten Werte liegen aber noch weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 3,6 Millionen Neuzulassungen. Von den vier deutschen Herstellern sieht es beim VW-Konzern am bittersten aus: Die Hauptmarke Volkswagen rutschte in die roten Zahlen, Gewinne der Tochter Audi hielten den Konzern über Wasser. Ganz anders dagegen BMW: Der Konzern hat seinen bisher höchsten Jahresgewinn angekündigt.<BR><P> </P>

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