Gute Schnurlostelefone gibt es schon ab 50 Euro

- Wird ein neues Telefon für zu Hause gekauft, dann fällt die Wahl meist auf ein Schnurlostelefon. Damit kann man in der ganzen Wohnung und auch einige Meter vom Haus entfernt telefonieren, ohne durch ein lästiges Telefonkabel in seinem Aktionsradius gestört zu werden. Die einem Handy ähnlichen Schnurlostelefone sind in guter Qualität schon ab 50 Euro zu bekommen, schreibt Stiftung Warentest in ihrem neuen Heft "Test" (Oktober 2006). Die Warentester haben von 16 mobilen Geräten neun für "gut" befunden. Zwei erhielten nur die Note ausreichend.

So ein Schnurlostelefon besteht aus einer Basis, die in der Nähe der Anschlussdose bleibt, und dem handlichen Mobilteil, das über Funk Kontakt zur Basis hält. Genauso wie Mobiltelefone strahlen auch Schnurlostelefone. Besonders an der Basis sei die hochfrequente elektromagnetische Strahlung am höchsten. Daher gehört diese nicht ins Schlafzimmer, rät Stiftung Warentest.

Schon weil die Geräte gelegentliche Betriebsstörungen lautstark melden, haben sie nichts im Schlafgemach zu suchen. Ein Schnurloses (Orchid LR 128 TAM) strahlt weniger als die anderen im Test. Es schaltet den Sender ab, wenn das Mobilteil in der Basis steckt. Bis auf das Sinus 900 von T-Com haben alle getesteten Schnurlostelefone einen Anrufbeantworter. Das T-Com-Modell hat stattdessen wie viele Mobiltelefone eine Kamera. Mit 130 Euro ist es aber auch das teuerste der 16 getesteten Geräte. Bis zu 300 Meter von der Basis entfernt kann man mit dem Mobilteil telefonieren -allerdings nur, wenn keine dicken Betonwände dazwischen stehen. Einige Modelle (Panasonic und Siemens) können mit einem Zusatzgerät, einem sogenannten Repeater, versehen werden, um die Reichweite zu erhöhen.

Die Mobilteile benötigen einen Akku. Anders als bei den teuren Akkupacks in Handys haben die getesteten schnurlosen Telefone preiswerte Nickel-Metallhydrid- Akkus der Standardgröße AAA. Je nach Häufigkeit der Benutzung sind nach einigen Jahren neue Akkus fällig. Die meisten der geprüften Telefone erleichtern die Speicherung der Rufnummern von Billiganbietern (Call-by-call). Bei dem Siemens C455 und S455 können Billigvorwahlen automatisch zugeordnet werden. Bei anderen Marken lassen sich die Providernummern abspeichern, die zuvor gewählt wurden. Es ist auch möglich, Rufnummern plus Providernummer in das Telefonbuch abzulegen.

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