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Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU).

Guttenberg: Keine voreilige Entscheidung bei Opel

Chemnitz - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat eine übereilte Entscheidung über die Zukunft von Opel abgelehnt.

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Kein rascher Opel-Verkauf: GM könnte Autobauer behalten

“Wir verhandeln weiter. Substanz geht vor Zeitdruck“, sagte er am Dienstagabend am Rande einer Festveranstaltung in Chemnitz. “Die Mittel sind noch nicht ausgeschöpft, der Zeitdruck ist überschaubar. Wenn wir das an der Bundestagswahl festmachen würden, würden wir zynisch handeln.“

Der neue Verwaltungsrat des bisherigen Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) dürfe keine Entscheidung fällen, die auf mangelnder Detailkenntnis fußt. Daher seien noch Gespräche mit dem GM-Management erforderlich. Am Ende müsse eine tragfähige Lösung erreicht werden, zudem dürften keine Steuergelder verschleudert werden, sagte Guttenberg in den ARD-“Tagesthemen“.

Der Minister betonte, dass ein Verbleib von Opel bei GM aus seiner Sicht “nicht übermäßig realistisch“ sei. Er würde das US-Unternehmen auch viel Geld kosten, sagte er zu entsprechenden Gerüchten. Bei GM überwiege daher nach seiner Einschätzung das Interesse an einer Investorenlösung. Es sei aber nachvollziehbar, dass GM die Verbindung zu Opel nicht ganz kappen wolle, sagte Guttenberg im ZDF-“heute journal“. Dies sehe das Modell des Autozulieferers Magna für einen Einstieg bei Opel auch vor.

dpa

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