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Niki Lauda.

Mehrere zehntausend Euro

Hacker erbeuten Geld von Niki Laudas Flugunternehmen

Wien - Mit Hacker-Attacken haben Internet-Kriminelle beim Flugunternehmen der Formel-1-Legende Niki Lauda einem Zeitungsbericht zufolge mehrere zehntausend Euro erbeutet.

Die in China, Russland und der Türkei vermuteten Täter seien in das IT-System der Gesellschaft LaudaMotion eingedrungen und hätten Rechnungen gefälscht, berichtete die Wiener Zeitung „Kurier“ am Samstag unter Berufung auf Lauda.

„Sie haben sich in unser System eingehackt und uns über die Schulter geschaut“, schilderte der dreifache Formel 1-Weltmeister laut „Kurier“. „Im selben Moment, als die Rechnungen an die Kunden hinausgingen, wurde eine zweite Rechnung mit einer fremden Konto-Nummer nachgeschickt. Mit dem Vermerk, LaudaMotion hätte das Konto gewechselt.“

In einem Fall seien 35 000 Euro auf einem Konto der Hacker in Istanbul gelandet und rasch abgehoben worden. Weitere 38 000 Euro liegen demnach auf einem Konto in Irland. LaudaMotion habe das Institut bei der irischen Bankenaufsicht auf Rückgabe verklagt. In einem dritten Fall habe eine Überweisung gerade noch gestoppt werden können. Laudas Unternehmen bietet unter anderem Business-Flüge an und übernimmt für Firmen und Privatleute die Wartung von Flugzeugen.

dpa

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