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Die Bayerische Landesbank findet nicht rechtzeitig einen Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden Gerd Häusler, der das Institut eigentlich zum Jahresende verlassen wollte.

Suche nach Nachfolger

Häusler bleibt länger BayernLB-Chef

München - Die Bayerische Landesbank findet nicht rechtzeitig einen Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden Gerd Häusler, der das Institut eigentlich zum Jahresende verlassen wollte.

Häusler werde seinen Rücktritt deshalb um drei Monate auf Ende März 2014 verschieben, hieß es in Finanzkreisen. Die BayernLB wollte die Verlängerung Häuslers nicht kommentieren.

„Die Nachfolgesuche ist auf einem sehr guten Weg“, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. „Wir wollen eine passgenaue Lösung. Es spricht für Gerd Häusler, dass er den Übergang zu einem neuen Vorstandsvorsitzenden begleiten will.“ Offenbar spielt auch die Deckelung des Gehalts auf 500 000 Euro pro Jahr eine erschwerende Rolle bei der Suche nach einem Nachfolger. Seit die BayernLB vom Staat gerettet werden musste, dürfen die Vorstände maximal eine halbe Million Euro pro Jahr verdienen – im Vergleich zu Managern bei anderen Banken wenig.

Unklar ist noch, ob Häusler nach seinem Rückzug als Vorstandschef den Vorsitz im Aufsichtsrat der Bank übernehmen wird. Häusler hatte Ende September überraschend seinen vorzeitigen Rücktritt als BayernLB-Chef angekündigt.

pv

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