+
Containerhafen in Piräus. COSCO übernimmt die Mehrheit des Hafens von Piräus vor Athen. Foto: Emily Wabitsch/Archiv

Hafen von Piräus geht an chinesischen Reederei-Konzern

Athen/Piräus (dpa) - Der chinesische Reederei-Konzern COSCO übernimmt die Mehrheit des Hafens im griechischen Piräus. Das wirtschaftlich stark angeschlagene Griechenland erhält für den Anteil von 67 Prozent nach Angaben des Privatisierungsfonds Taiped 368,5 Millionen Euro.

Zudem verpflichte sich COSCO zu Investitionen von 350 Millionen Euro im Hafen von Piräus. Damit ist eine weitere Privatisierung unter Dach und Dach. Allerdings sei das angestrebte Ziel Athens, insgesamt 50 Milliarden Euro durch Verkäufe staatlicher Beteiligungen zu erzielen, noch in weiter Ferne, berichtete die griechische Presse am Donnerstag. Bislang seien nicht mehr als drei Milliarden Euro in die Staatskassen geflossen.

Privatisierungsfonds

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rekordüberschuss: Staat nimmt mehr ein als er ausgibt
Die Konjunktur brummt, sprudelnde Steuern und Sozialbeiträge sorgen für einen Milliardenüberschuss in der Staatskasse. Das Plus fällt allerdings etwas geringer aus als …
Rekordüberschuss: Staat nimmt mehr ein als er ausgibt
China übernimmt Kontrolle bei Versicherungsriesen Anbang
Peking (dpa) - Chinas Behörden greifen beim angeschlagenen Versicherungsriesen Anbang durch: Wie die staatliche Versicherungsaufsicht CIRC am Freitag mitteilte, werde …
China übernimmt Kontrolle bei Versicherungsriesen Anbang
Statistisches Bundesamt: So hoch ist der Überschuss des deutschen Staates
Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr mit 36,6 Milliarden Euro einen etwas niedrigeren Überschuss erzielt als zunächst angenommen.
Statistisches Bundesamt: So hoch ist der Überschuss des deutschen Staates
Volkswagen dürfte Dieselkrise mit guten Zahlen trotzen
Volkswagen und die Abgasaffäre - was den Konzern noch lange beschäftigen dürfte, ist für die Autokäufer offensichtlich kein Thema mehr. So erwarten Experten glänzende …
Volkswagen dürfte Dieselkrise mit guten Zahlen trotzen

Kommentare