Halb Deutschland hält Euro-Einführung für Fehler

Berlin - Fast jeder zweite Deutsche bedauert angesichts der Schuldenkrise in Europa einer Umfrage zufolge die Einführung des Euro.

Die andere Hälfte der Bevölkerung hält die europäische Gemeinschaftswährung bis heute für richtig, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag von I&U TV für die ARD-Sendung „Günther Jauch“ ergab. Demnach bezeichnete knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) die Abschaffung der D-Mark als Fehler. 47 Prozent bewerteten die Einführung des Euro dagegen positiv. Befragt wurden 1000 Wahlberechtigte in Deutschland.

Eine klare Mehrheit sprach sich für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone aus. Zwei Drittel der Befragten gaben an, das krisengeschüttelte Land solle sich freiwillig vom Euro verabschieden. Eine weitere Unterstützung Griechenlands halten nur 23 Prozent der Befragten für richtig.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutsche Bank vor drastischer Kürzung der Boni
Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank könnte Medienberichten zufolge schon bald drastische Einschnitte bei den Boni ihrer Mitarbeiter verkünden.
Deutsche Bank vor drastischer Kürzung der Boni
US-Justiz bestätigt Milliarden-Vergleich mit Deutscher Bank
Washington (dpa) - Die Milliarden-Einigung der Deutschen Bank mit den US-Behörden im Streit über dubiose Hypothekengeschäfte ist in trockenen Tüchern.
US-Justiz bestätigt Milliarden-Vergleich mit Deutscher Bank
Weltkonzerne wollen Wasserstoff-Antrieb im Auto voranbringen
Die Autoindustrie sucht weiter nach Antworten auf die Frage, wie der Ausstoß klimaschädlicher Abgase reduziert werden kann. Dabei besinnt sie sich auf Wasserstoff. Eine …
Weltkonzerne wollen Wasserstoff-Antrieb im Auto voranbringen
Bayer sagt Trump Milliardeninvestitionen in den USA zu
Leverkusen/New York - Bayer und Monsanto wollen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Investitionen und US-Arbeitsplätzen von ihrer Fusion überzeugen.
Bayer sagt Trump Milliardeninvestitionen in den USA zu

Kommentare