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VW-Vorstandschef Winterkorn vor einem Volkswagen XL1 in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Halbjahresbilanz für Volkswagen verspricht Spannung

Wolfsburg (dpa) - Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr legt der VW-Konzern heute seine mit Spannung erwartete Bilanz für die ersten sechs Monate vor.

Bisher stellte Europas größter Autobauer in Aussicht, bis zum Jahresende mehr Fahrzeuge zu verkaufen als 2014. Doch Ende Juni lagen die Auslieferungen des Konzerns leicht im Minus.

In den kommenden Monaten müsste der Konzern also aufholen - oder seine alte Prognose kassieren. Spannend ist zudem der Trend in China, dem mit Abstand wichtigsten VW-Markt. Nach Einbrüchen zur Jahresmitte stehen die Verkäufe dort per Juni um drei Prozent im Minus.

Analysten gehen davon aus, dass sich das im Gewinn niederschlägt, den VW von seinen chinesischen Partnerunternehmen anteilig erhält. Nach einem starken Startquartal lag der China-Ertrag noch 357 Millionen Euro über dem Vergleichswert. Dieses Polster könnte nun abschmelzen.

Auch eine rote Zahl des Konzerns ist unlängst bekannt: Der Münchner Lkw-Bauer MAN meldete am Dienstag, nach den ersten sechs Monaten unter dem Strich 52 Millionen Euro im Minus zu liegen. MAN kämpft mit Problemen in Brasilien und hat kürzlich einen großen Umbau gestartet.

MAN-Halbjahresbericht

Toyota-Verkäufe zum Halbjahr

VW-Verkäufe zum Halbjahr

VW-Kernmarke zum Halbjahr

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