Hamburger Senat und Airbus einig

- Hamburg - Die seit Monaten umstrittene Verlängerung der Start- und Landebahn des Airbus-Werks in Hamburg wird jetzt endgültig gebaut. Das teilten Senat und Airbus am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Hamburg mit. "Das ist eine gute Nachricht für den Industriestandort Deutschland und Hamburg insgesamt", sagte Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU), nachdem der Senat am Samstag überraschend den Kauf von mehreren Schlüsselgrundstücken unter Dach und Fach gebracht hatte.

Das Projekt "Startbahnverlängerung" sei nun nicht mehr zu verhindern, fügte Airbus-Deutschland-Chef Gerhard Puttfarcken hinzu. Durch die Verlängerung der Piste um 589 Meter soll in Hamburg die Auslieferung des neuen Großraumflugzeugs A380 und seiner Frachtversion möglich werden.<BR><BR>Trotz der überraschenden Wende in dem monatelangen Streit stand der Senat vor einigen Schwierigkeiten, wie Uldall bestätigte. Da zwei Grundstückeigentümer - die Kirchengemeinde Neuenfelde und ein Landesbeamter - weiterhin den Verkauf ihrer Grundstücke ablehnten, werde nunmehr eine Änderung in der geplanten Umfahrungsstraße notwendig. "Dies ist der kompliziertere und teurere Weg, dafür aber ohne rechtliches Risiko", sagte der Senator. "Wir werden aber weiter daran arbeiten, die Kirche und den Beamten zu überzeugen, ihre Grundstücke an uns zu verkaufen." 

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