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Die Haspa ist Deutschlands größte Sparkasse

Hamburger Sparkasse will Rettungspaket nicht in Anspruch nehmen

Hamburg - Deutschlands größte Sparkasse Haspa wird das Rettungspaket der Bundesregierung nicht in Anspruch nehmen. Die Hamburger Sparkasse (Haspa) habe eine "gute Liquidität", sagte eine Sprecherin am Montag in Hamburg. Auch die Deutsche Bank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) haben angekündigt, nicht auf das milliardenschwere Rettungspaket zurückgreifen zu wollen.

Die Haspa führt mehr als eine Million Girokonten, verwaltet rund 23 Milliarden Euro Kundengelder und hat eine Bilanzsumme von 34,6 Milliarden Euro.

Um in der Hamburger Wirtschaft einer "Kreditklemme" vorzubeugen, hatte die Haspa Anfang des Jahres ein zusätzliches Kreditprogramm über eine Milliarde Euro aufgelegt. Der Topf werde zum Jahresende voraussichtlich ausgeschöpft sein, ergänzte die Sprecherin. Diese Mittel waren nicht mit besonderen Konditionen ausgestattet; es handelte sich in der Finanzkrise eher um ein Signal an die Kundschaft. Die Sparkassen finanzieren ihr Kreditgeschäft maßgeblich aus den Einlagen ihrer Kunden. 2007 erzielte die Haspa einen Gewinn von 102 Millionen Euro.

dpa

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