Staat nimmt 14,5 Milliarden Euro Tabak-Steuer ein

Wiesbaden - Der höheren Tabaksteuer zum Trotz bleiben Deutschlands Raucher ihrem Laster treu. Der Absatz von Zigaretten, Feinschnitt, Zigarren und Pfeifentabak stieg im vergangenen Jahr um 8,8 Prozent.

Das berichtete das Statistischen Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden. Insgesamt wurden Tabakwaren mit einem Kleinverkaufswert im Handel von 24,5 Milliarden Euro versteuert - ein Plus von rund 2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr.

Vor allem vor den beiden Steuererhöhungen im Mai 2011 und zum 1. Januar 2012 stiegen die Absatzmengen deutlich an. Die Statistiker gehen daher von Hamsterkäufen aus: Der Handel wolle seine Kunden länger günstiger bedienen.

Rauchverbote in den Bundesländern

Rauchverbote in den Bundesländern

Der Fiskus profitierte und nahm mehr Geld aus der Tabaksteuer ein: Die Raucher in Deutschland bezahlten für ihr Laster knapp 14,5 Milliarden Euro Steuern und damit 8,4 Prozent mehr als 2010.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dieselkrise macht Autohandel immer mehr zu schaffen
Beim Diesel ist die Lage im Autohandel dramatisch. Mehr als jeder fünfte Händler nimmt nach einer aktuellen Umfrage überhaupt keine Diesel-Gebrauchtwagen mehr in Zahlung.
Dieselkrise macht Autohandel immer mehr zu schaffen
Dax rettet moderates Plus ins Ziel
Frankfurt/Main (dpa) - Mit Gewinnen ist der deutsche Aktienmarkt in die neue Börsenwoche gegangen. Erst im späten Handel kämpfte sich der Dax ins Plus und schloss 0,25 …
Dax rettet moderates Plus ins Ziel
Künstliche Intelligenz - Job-Killer oder Job-Motor?
Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen? Auf der Hannover Messe gehört KI zu den wichtigsten Trendthemen. Branchenbeobachter sehen ein "gigantisches Potenzial" für die …
Künstliche Intelligenz - Job-Killer oder Job-Motor?
Opel beteuert Investitionsbereitschaft für deutsche Werke
Am Standort Eisenach zeigt sich zuerst, wie die Sanierung des Autoherstellers Opel ablaufen wird. Im Poker zwischen dem französischen PSA-Konzern und IG Metall will …
Opel beteuert Investitionsbereitschaft für deutsche Werke

Kommentare