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Besucher sind in Hamburg auf dem "Santa Pauli Weihnachtsmarkt" auf dem Spielbudenplatz unterwegs. Der "geilste" Weihnachtsmarkt auf der Reeperbahn wurde am 17.11. eröffnet.

Große Erwartungen zum Start der Saison

Handel setzt immer mehr auf Weihnachtsmärkte

Berlin - Glühweinstände und Kunsthandwerksbuden werden bald wieder Millionen Menschen in die deutschen Innenstädte locken. Die Händler hoffen auf Rekordeinnahmen.

 „Weihnachtsmärkte schaffen die Atmosphäre, die zur Kauflaune beiträgt - genauso wie die Weihnachtsbeleuchtung“, sagte Stefan Hertel, Sprecher beim Handelsverband Deutschland (HDE). Nach Umfragen für den Deutschen Schaustellerbund steigt die Besucherzahl der Märkte seit Jahren. 2012 strömten demnach 85 Millionen zu den Ständen und Karussells, neue Zahlen werden nun ermittelt.

„Ich glaube, dass die Besucherzahlen und Umsätze eher weiter gestiegen sind“, sagte Frank Hakelberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Schaustellerbunds. „Weihnachtsmärkte werden mehr und mehr zum touristischen Ziel und im Stadtmarketing genutzt“, bemerken die Schausteller, die auf den Märkten gut eine Milliarde Umsatz machen, mehr als ein Viertel der Jahressumme.

Glühwein-Verkauf lohnt sich besonders

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) geht von rund 2500 Märkten aus, die Schausteller von rund 1500. Besonders lohnend ist demnach das Geschäft mit Glühwein, für das es laut IW die meisten Standbewerber gibt. Die Städte ließen jedoch nur jeden fünften bis zehnten Glühweinverkäufer zu, damit auch Raum etwa für Kunsthandwerk bleibt. Nach Institutsangaben gibt ein Weihnachtsmarktbesucher durchschnittlich 12 Euro an den Ständen aus und weitere 20 Euro in den Geschäften ringsum.

Angesichts hoher Beschäftigung und steigender Einkommen ist der Handel auch in diesem Jahr zuversichtlich. Der Branchenverband HDE erwartet ein Rekordweihnachtsgeschäft mit einem Umsatz von mehr als 90 Milliarden Euro.

dpa

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