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Das Handwerk spürt die Krise.

Handwerk spürt Konjunkturkrise

Wiesbaden - Die Handwerksunternehmen in Deutschland haben die Konjunkturkrise im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Umsatz und die Zahl der Beschäftigten sanken im Jahresvergleich.

Der Umsatz verringerte sich um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Zahl der Beschäftigten sank um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Gesamtjahr 2008 hatte das Handwerk seinen Umsatz noch um 4,4 Prozent gesteigert. Das stärkste Umsatzminus verzeichnete von Januar bis Ende März mit 16,5 Prozent das Bauhauptgewerbe.

Die Handwerke für den gewerblichen Bedarf verbuchten einen Rückgang von 12,6 Prozent. Nahezu unverändert blieb der Umsatz mit minus 0,1 Prozent im Lebensmittelgewerbe. Ein Plus von 4,2 Prozent gab es im Kraftfahrzeuggewerbe und von 0,5 Prozent im Gesundheitsgewerbe. Trotz des Umsatzzuwachses sank die Zahl der Beschäftigten im Kfz-Gewerbe um 3,1 Prozent. Das war des stärkste Rückgang im Handwerk. Ein leichtes Plus von 0,4 Prozent gab es im Lebensmittelgewerbe.

dpa

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