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Der Umsatz im Handwerk ist im dritten Quartal dieses Jahres um 5,1 Prozent gesunken.

Handwerk: 5,1 Prozent weniger Umsatz

Wiesbaden - Der Umsatz im Handwerk ist im dritten Quartal dieses Jahres um 5,1 Prozent gesunken. Auch die Zahl der Beschäftigten ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent zurück.

Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mit. Der mit Abstand größte Umsatzeinbruch wurde mit minus 20,4 Prozent von den Handwerken für den gewerblichen Bedarf gemeldet. Umsatzrückgänge verzeichneten auch das Bauhauptgewerbe (minus 4,5 Prozent), das Ausbaugewerbe (minus 3,1 Prozent) und das Lebensmittelgewerbe (minus 1,6 Prozent). In den Handwerken für den privaten Bedarf stagnierte der Umsatz.

Höhere Umsätze als im Vorjahresquartal gab es im Kraftfahrzeuggewerbe (plus 1,5 Prozent) und im Gesundheitsgewerbe (plus 2,1 Prozent). Im Bauhauptgewerbe, im Ausbaugewerbe, in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf, im Kraftfahrzeuggewerbe sowie in den Handwerken für den privaten Bedarf ging die Beschäftigung zurück. In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf war der Personalrückgang mit minus 6,1 Prozent am stärksten. Geringe Beschäftigungszunahmen verzeichneten das Lebensmittelgewerbe (plus 0,1 Prozent) und das Gesundheitsgewerbe (plus 0,2 Prozent).

ap

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