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Der neue Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer.

Fachkräfte sind willkommen

Handwerker suchen Lehrlinge aus Osteuropa

Berlin - Laut Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sucht die Branche dringend Fachkräfte und Lehrlinge - gerne auch aus Bulgarien und Rumänien. Vom geplanten Mindestlohn hält er nichts.

Der neue Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, sieht die neue Freizügigkeit für Bulgarien und Rumänien in Europa als Chance: "Wir suchen arbeitswillige Facharbeiter, selbstverständlich auch aus Osteuropa", sagte Wollseifer der "Bild"-Zeitung vom Freitag. "Wir stellen gerne Lehrlinge aus Rumänien und Bulgarien ein", fügte der Handwerks-Präsident hinzu.

Die von der schwarz-roten Koalition geplante Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro hält Wollseifer für falsch. "Ich halte nichts davon, dass sich die Politik in die Lohnfindung einmischt", sagte Wollseifer. "Dafür gibt es Tarifparteien." Für Ostdeutschland und im Dienstleistungsbereich sei der Mindestlohn ein "gefährliches Spiel". Nicht jeder ostdeutsche Bäcker könne 8,50 Euro pro Stunde zahlen.

AFP

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