Handwerksmessen vor sportlichem Jahr

- München - 2006 ist das Jahr des Sports, genauer gesagt des Fußballs. So hält es auch Franz Reisbeck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM), mit dem Messejahr 2006 sportlich. Sechs Mal müssten die rund 45 Mitarbeiter des Unternehmens heuer bei verschiedenen Messen "ihren Sportsgeist unter Beweis stellen". Denn 2005 sei die Messlatte für die weitere Arbeit bereits hoch gelegt worden.

2005 lockten die IHM und Garten München 180 000 Besucher aufs Gelände. Dies waren aber nur zwei Veranstaltungen, die die GHM 2005 auf die Beine stellte. Insgesamt organisierte das Unternehmen in München vier, in Leipzig und Nürnberg je eine Gastveranstaltungsowie eine Fachmesse in Schanghai. Allein im Inland wurden 360 000 Besucher und 3500 Aussteller betreut; die Gesellschaft erzielte einen Umsatz von 18,3 Millionen Euro.

Den Auftakt des Messejahres 2006 macht von 16. bis 22. März die Internationale Handwerksmesse - erstmals werden die Besucher mit einem neuen Konzept in die Hallen gelockt. Gleichzeitig stattfinden werden zudem die Garten München sowie die Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (HOGA). "Wir erschließen damit weitere handwerksnahe mittelständische Zielgruppen." Die Besucherströme würden in die Segmente Privat- und Profi-Publikum aufgeteilt.

Außerdem auf dem Programm der GHM stehen die IBA (3. bis 9. Oktober), die Fachmesse fürs Bäckergewerbe, die Heim + Handwerk (2. bis 10. Dezember) sowie die Food & Life (7. bis 10. Dezember), die bereits 2005 zum Renner unter den Münchner Messen avancierte. Und noch eine Produktion übertraf die Erwartungen, die "Bakery China". 2005 stieg dort die Zahl der Besucher um 15 Prozent auf 55 000. "Das ist ein hoch spannender und hungriger Markt." Gleichzeitig können Reisbeck und seine Kollegen dort und bei der IBA für die nächste Herausforderung trainieren: die IBA in Düsseldorf, die sie 2009 erstmals auf die Beine stellen werden.

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