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Das Logo an der Zentrale des Energiekonzerns Eon wird gesäubert.

Hartes Ringen um Eon-Stellenabbau

Düsseldorf - Bei den Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Eon-Management über den drastischen Stellenabbau zeichnet sich nach der ersten Runde noch keine Einigung ab.

Die Verhandlungen seien schwierig, sagte Verdi-Energieexperte und Eon-Aufsichtsratsmitglied Sven Bergelin am Dienstag in Düsseldorf der Nachrichtenagentur dpa. Beide Seiten zeigten in den Verhandlungen aber ihren Willen, eine konstruktive Lösung zu finden. Noch in diesem Jahr wollen Unternehmensleitung und Gewerkschaften die Gespräche fortsetzen.

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Eon bekräftigt Abbau von 11.000 Stellen

Verdi und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IGBCE) forderten in den Verhandlungen vor allem den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Darüber hinaus verlangten sie vom Eon-Vorstand regionale Konzepte zur Sicherung der Beschäftigung in den von Schließung bedrohten Eon-Standorten - darunter auch München.

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Der größte deutsche Strom- und Gaskonzern will weltweit bis zu 11.000 Stellen streichen, davon etwa 6500 in Deutschland. Der Düsseldorfer Konzern, der unter anderem durch die Energiewende und den schärfer gewordenen Wettbewerb unter Druck geraten ist, möchte auf diesem Weg bis 2015 eine Summe von 1,5 Milliarden Euro jährlich einsparen.

Hunderte Mitarbeiter von Eon in Bayern bangen derzeit um ihre Jobs. Insgesamt könnten die Sparpläne des Konzerns in München bis 2015 rund 1.000 bis 1.500 von derzeit 2500 Arbeitsplätzen kosten. Schneller betroffen ist die Zentrale von Eon Energie, die im Sommer geschlossen werden soll.

Eon-Vorstandsmitglied Bernhard Reutersberg hatte vor einigen Tagen gesagt, das Unternehmen schließe Kündigungen als letztes Mittel nicht aus.

dpa

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