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In neuen Räumen präsentiert sich die Privatbank Hauck & Aufhäuser. „Durch den Umzug begegnen wir den geänderten Anforderungen unserer Kunden“, betont Niederlassungsleiter Thomas Jäger.

Kunden

Mit individuellen Strategien eine Alternative bieten

Hauck & Aufhäuser kann in München auf eine lange Tradition zurückblicken und betreut vor allem vermögende Privat- und Unternehmerkunden. Die Bank fungiert dabei auch als Berater über die Generationen hinweg.

Die Farbe ist noch nicht ganz trocken, so frisch ist der neue Standort von Hauck & Aufhäuser in der Münchner Innenstadt noch. Nachdem die Privatbank viele Jahre mit Blick auf die Frauenkirche ihren Stammsitz hatte, befindet sich das Domizil seit Mitte November im repräsentativen Lenbach Palais am Lenbachplatz. Von dort aus betreut Niederlassungsleiter Thomas Jäger gemeinsam mit seinen Kollegen vermögende Privatkunden – und kann sich dabei auf die traditionelle Stärke der Privatbank am Standort München berufen. Schließlich ist Hauck & Aufhäuser seit 1870 in München vertreten. Das heutige Institut ist im Jahr 1998 aus der Fusion der beiden Privatbanken Hauck und Aufhäuser hervorgegangen. Und Aufhäuser gehörte schon immer zu den ersten Häusern am Platz, in der Landeshauptstadt und der Region.

„Durch den Umzug begegnen wir auch den geänderten Anforderungen unserer Kunden. Der klassische Zahlungsverkehr findet immer weniger in unseren Räumen statt, sondern verlagert sich in die digitale Welt. Gleichzeitig steigt aber die Bedeutung der strategischen Kundengespräche“, sagt Thomas Jäger. Er beschreibt Hauck & Aufhäuser als klassischen Verwalter von Privatvermögen, die häufig aus Unternehmerfamilien stammen. „Das sind Vermögensinhaber, die Wert auf eine Trennung ihrer Vermögen legen und nicht dort privat betreut werden möchten, wo sie auch ihre Firmenkonten unterhalten.“ Vielfach begleite die Privatbank Familien und ihre Vermögen über mehrere Generationen hinweg und spreche die Kunden mit hoher Diskretion und einem vertrauensvollen Ambiente an. „Wir werden auch immer wieder als Ansprechpartner genutzt, um Kinder langfristig an die Vermögen heranzuführen“, berichtet Jäger.

Um nachhaltigen Erfolg zu haben, muss natürlich die Anlagestrategie stimmen. Diese beruhe auf einem Dialog mit den Kunden zu den Themen Risikobereitschaft und Renditeerwartung. „Wir beschäftigen uns ganz intensiv mit der Frage: Welche Rendite erwarten Sie und welches Risiko sind Sie bereit dafür einzugehen? Wenn wir hierauf Antworten erarbeitet haben, zeigen wir auf, ob die Erwartungen realistisch sind und welche persönliche strategische Vermögensausrichtung wir – unter Berücksichtigung der zugelassenen Anlageklassen – empfehlen.“ Anhand fundierter Datenhistorien werde dargelegt, wie sich die individuellen Strategien in Stress-Situationen der Vergangenheit entwickelt hätten. Anschließend kann der ausgewählte Strukturvorschlag unmittelbar in der Vermögensverwaltung umgesetzt werden. „Individueller geht es nicht mehr“, erläutert der Niederlassungsleiter.

Thomas Jäger hat festgestellt, dass sich die Balance zwischen Renditeerwartung und Kapitalerhalt von Investoren verändert hat . Der reale Werterhalt, also gleichbleibendes Vermögen nach Entgelt, Steuern und Inflation, sei das Ziel in Verbindung mit der Erkenntnis, dass dies aktuell nicht selbstverständlich sei. Viele Anleger wollten nur kein Geld verlieren. Es sei nun die Aufgabe des Kundenbetreuers, echten Mehrwert für den Kunden zu schaffen, auf dessen Bedürfnisse einzugehen, im alltäglichen Tun messbare Leistungen zu erbringen und Vertrauen zu schaffen.

Im Bezug auf die aktuelle Strategie bei festverzinslichen Wertpapieren ist das Bankhaus seit geraumer Zeit mit lang laufenden Staatsund Unternehmensanleihen erfolgreich. „Wir haben uns konsequent auf niedrige Zinsen ausgerichtet. Davon haben unsere Kunden in der Vermögensverwaltung profitiert und im laufenden Jahr bis zu acht Prozent Rendite innerhalb unserer Rentenstrategie erwirtschaftet.“ Über die klassischen Aktienmärkte hinaus richtet das Bankhaus sein Augenmerk auf familiengeführte Unternehmen. Diese seien sehr häufig überdurchschnittlich kapitalisiert und hätten langfristig an den Börsen nachweisbar mehr Erfolg als andere Unternehmen. „Die Philosophie der familiengeführten Unternehmen passt ausgezeichnet zu einem inhabergeführten Bankhaus wie wir es sind“, sagt Jäger.

Apropos Beratung: aus der Anlageberatung will sich Hauck & Aufhäuser nicht zurückziehen, steigende Kosten und wachsenden Regulierungsdruck immer vor Augen. „Echte Beratung wird mehr und mehr nachgefragt, und wir haben als Bank die Aufgabe, für Anleger die richtigen Anlagevorschläge zu liefern. Damit können wir uns von anderen Häusern abgrenzen, die in vielen Fällen keine Beratung auf Basis von Einzelinvestments mehr anbieten.“

Patrick Peters 

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