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In der Porsche-Affäre gab es Hausdurchsuchungen.

Hausdurchsuchung in Porsche-Affäre

Stuttgart - Im Zuge der Ermittlungen wegen möglicher Marktmanipulationen bei Porsche hat es erneut eine Razzia gegeben.

Es habe eine weitere Hausdurchsuchung gegeben, bei der Beweismaterial sichergestellt worden sei, bestätigte eine Sprecherin der Stuttgarter Staatsanwaltschaft am Dienstag einen Bericht der “Bild“-Zeitung. Angaben zu dem verdächtigen Porsche-Mitarbeiter wollte die Sprecherin nicht machen. Ein Sprecher des Sportwagenbauers äußerte sich ebenfalls nicht zu dem Mitarbeiter, er bestätigte aber den Fall.

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Wiedekings Privaträume durchsucht

Die Ermittler prüfen den Verdacht auf Marktmanipulation und unbefugte Weitergabe von Insiderinformationen beim Übernahmedrama zwischen VW und Porsche. Die Privatwohnungen des früheren Porsche- Chefs Wendelin Wiedeking und von Ex-Finanzvorstand Holger Härter waren deswegen bereits durchsucht worden. Zum Stand der Ermittlungen wollte sich die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht äußern. Sie schloss aber weitere Durchsuchungen nicht aus.

Geklärt werden muss die Frage, ob Porsche im Zuge des Einstiegs bei Volkswagen Anleger und Akteure an der Börse möglicherweise falsch informierte und die Kursentwicklung unzulässig beeinflusste. Porsche bestreitet die Vorwürfe. Der frühere Porsche-Chef und sein Finanzvorstand hatten sich bei der geplanten Übernahme von VW massiv verhoben, einen gewaltigen Schuldenberg angehäuft und mussten schließlich Ende Juli ihren Hut nehmen. Porsche soll nun schrittweise in den VW-Konzern integriert werden. Als Nachfolger von Wiedeking rückte Michael Macht an die Spitze des Sportwagenbauers.

dpa

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