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Die Hausgeräte-Hersteller in Eurpa spüren die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

Siemens, Miele & Co.

Hausgeräte werden teurer

Berlin - Waschmaschinen und Geschirrspüler werden teurer: Anbieter von Hausgeräten aus Deutschland wollen ihre höheren Kosten zumindest teilweise an die Verbraucher weitergeben.

Die deutschen Hausgerätehersteller wollen wegen gestiegener Personal- und Energiekosten höhere Preise verlangen. „Wir werden im nächsten Jahr die Preise leicht erhöhen“, sagte Miele-Chef Reinhard Zinkann am Mittwoch im Vorfeld der Elektronikmesse IFA. Zahlen nannte er nicht. Die gestiegenen Kosten seien aber nicht ganz über höhere Preise auszugleichen, sagte Zinkann, der auch Branchensprecher im Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie ist.

Siemens-Hausgeräte-Geschäftsführer Roland Hagenbucher kündigte Aufschläge von bis zu 2,9 Prozent für November an. Die Kunden seien aber bereit, für ein schönes Zuhause Geld auszugeben. „Es wird hochwertiger gekauft.“ Auf der IFA wollen die Hersteller mit Geräten punkten, die weniger Energie verbrauchen und sich einfach bedienen lassen.

Mit diesem "Warenkorb" wird die Inflationsrate berechnet

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Wie andere Branchen spüren die Hersteller in Europa die Wirtschaftskrise. Nach Zahlen des Marktforschers GfK sank die Nachfrage nach Haushaltsgroßgeräten in einigen südeuropäischen Ländern im ersten Halbjahr 2013 stark. „Wir haben an Spanien und Griechenland keine Freude“, sagte Zinkann mit Blick auf die Euro-Krisenländer. Dagegen habe sich der Export in Länder wie Australien, die USA und Russland gut entwickelt.

Mit Mieles Umsätzen am deutschen Markt zeigte sich der Geschäftsführer zufrieden. Im Geschäftsjahr 2012/2013 steigerte das Unternehmen aus Gütersloh seinen Umsatz um 3,8 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich.

dpa

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