Heftiger Preissprung beim Öl

Singapur - Die Ölpreise sind nach deutlichen Vortagesgewinnen am Dienstag im asiatischen Handel wieder leicht gefallen.

Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete im asiatischen Handel 109,08 US-Dollar - das waren 28 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Am Montag war der Ölpreis zeitweise um mehr als sechs Dollar gestiegen.

Der auslaufende Oktober-Kontrakt war sogar zeitweise um über 25 Dollar gestiegen - dies war der stärkste Tagesanstieg aller Zeiten. Jedoch sind die Kurse am letzten Handelstag eines Kontraktes meist sehr schwankungsanfällig und nicht aussagekräftig. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur November-Auslieferung kostete zuletzt 105,90 Dollar. Das sind 14 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

Die leichten Kursverluste seien auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen, sagten Händler. Die jüngste Schwäche des Dollar habe den Ölpreis am Montag nach oben getrieben. Es gebe zunehmende Sorgen, dass das 700 Milliarden Dollar schwere Stützungspaket für den US- Finanzmarkt die US-Wirtschaft belasten könnte und so auch den Dollar weiter unter Druck bringen dürfte. Anleger suchten daher im Öl eine Alternative.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schwankender Feiertagshandel - Dax knapp im Minus
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Donnerstag nach optimistischen Signalen der US-Notenbank Fed launisch präsentiert. Zuletzt stand der deutsche Leitindex 0,10 …
Schwankender Feiertagshandel - Dax knapp im Minus
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Déjà-vu? Nach VW hat mit Fiat Chrysler der zweite internationale Autoriese eine Klage der US-Justiz wegen vermeintlichen Abgas-Betrugs am Hals. Auch auf Daimler haben …
Fiat Chrysler droht eigenes "Dieselgate"
Opec vor möglicher Verlängerung des Förderlimits
Der Ölpreis soll steigen - das ist die Absicht der Opec und neuer Verbündeter wie Russland. Bisher reicht die Drosselung der Produktion nur zu einer Stabilisierung. Hält …
Opec vor möglicher Verlängerung des Förderlimits
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück
Der Hamburger Hafen verliert beim Containerumschlag gegenüber der Konkurrenz an Boden. Für das Gesamtjahr ist nicht mehr als Stagnation zu erwarten.
Hamburger Hafen fällt beim Containerumschlag weiter zurück

Kommentare