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Entlüften, Dämmen, Raumtemperatur: So senken Sie Ihre Energiekosten

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Von: Patricia Huber

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Ein Mann dreht das Heizkörperthermostat auf null.
Um Energiekosten zu sparen, muss man nicht unbedingt den Heizkörper auf null drehen. © Michael Bihlmayer/Imago

Die Deutschen sollen Energie sparen – dazu forderte Wirtschaftsminister Robert Habeck auf. Wie sich die Heizkosten ganz leicht senken lassen.

München – „Ich bitte jeden und jede, jetzt schon einen Beitrag zum Energiesparen zu leisten“, appellierte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Als Faustformel würde ich ausgeben: Zehn Prozent Einsparung geht immer“, machte er klar. Das ist zwar leichter gesagt als getan. Doch schon kleine Veränderungen können dabei helfen, Heizkosten zu sparen. Die Tipps im Überblick.

Heizkosten sparen und Schimmel verhindern

Es schadet nicht, sich noch einmal vor Augen zu führen, wie leicht es sein kann, Energie zu sparen. Selbstverständlich sollten die Türen von geheizten Räumen geschlossen gehalten werden. Das hilft nicht nur dabei, die Wärme in dem entsprechenden Raum zu halten, es verhindert auch Schimmel. Denn wenn sich die warme Luft an den Wänden kühlerer Räume niederschlägt, kann sich Schimmel bilden, wie die Stadtwerke München in ihrer Energiespar-Broschüre erklären.

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Energie sparen: Die richtige Raumtemperatur

Außerdem sollten Sie auf die richtige Raumtemperatur achten. Im Wohnzimmer genügen 20 bis 22 Grad, im Schlafzimmer sogar 15 bis 18 Grad Celsius. Jedes Grad mehr steigert die Heizkosten um rund sechs Prozent, was etwa 60 Euro entspricht. Wie hoch die Heizung aufgedreht wird, ist also durchaus wichtig. Wer nicht ständig selbst die Raumtemperatur kontrollieren will, kann sich ein Heizungsthermostat anschaffen. Diese gibt es schon für 30 Euro zu kaufen.

Richtiges Lüften spart bis zu 180 Euro pro Jahr

Zudem sollten die Zimmer nie ganz auskühlen. Beim Lüften sollten kostenbewusste Verbraucher also darauf achten, dass die Fenster nur etwa fünf Minuten geöffnet werden. Dadurch lassen sich laut Bild.de-Berechnungen etwa 180 Euro pro Jahr sparen.

Heizkosten sparen: Vorhänge und Möbel als Energie-Fresser

Auch das Zuziehen der Vorhänge kann bereits eine Ersparnis von 24 Euro pro Jahr bringen. Aber Vorsicht: Die Vorhänge sollten niemals den Heizkörper verdecken. Auch Möbel sollten nicht zu dicht davor stehen, da dadurch der Energieverbrauch nach Angaben der Stadtwerke München um bis zu 20 Prozent steigt.

Wärmedämmung: Verbraucher können selbst nachhelfen

Wer noch mehr sparen möchte, kann überprüfen, wie gut gedämmt das eigene Zuhause ist. Wenn beispielsweise die Nische zwischen Wand und Heizkörper schlecht gedämmt ist, kann eine Menge Wärme durch die Wand entweichen. Um die Isolierung zu verbessern, braucht es aber nicht unbedingt einen Heizungstechniker. Im Baumarkt gibt es Styropor-Dämmmatten zu kaufen, welche mit Aluminium beschichtet sind. Diese dienen, hinter dem Heizkörper angebracht, als Dampfsperre und Reflektionsschicht.

Großes Sparpotenzial durch Entlüften der Heizkörper

Verbraucher vergessen außerdem oft, dass Heizkörper regelmäßig entlüftet werden müssen. Besonders wenn es gluckert und nicht mehr richtig warm wird, sollte die überschüssige Luft mit einem speziellen Schlüssel abgelassen werden. Dadurch können laut heizsparer.de die Heizkosten um bis zu 15 Prozent gesenkt werden. (ph)

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