Deutschlands größte Krankenhauskette

Helios: Kaum Abbau von Arbeitsplätzen

Frankfurt am Main - Nach der Übernahme des Großteils der Kliniken von Rhön will Helios in der Verwaltung Stellen streichen. Einen Abbau von Arbeitsplätzen im großen Stil soll es nicht geben.

Deutschlands größte Krankenhauskette Helios will nach der Übernahme des Großteils der Kliniken des Konkurrenten Rhön in der Verwaltung Stellen streichen. Es sei aber kein Abbau von Arbeitsplätzen im großen Stil zu rechnen.

„Wir wollen regional stärker zusammenarbeiten als das vielleicht bei Rhön der Fall war“, sagte der Chef der Fresenius-Tochter Helios, Francesco De Meo, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Es sei daher möglich, dass in der Regionalverwaltung Stellen wegfielen. Auch auf Nachfrage nannte Helios keine genaue Zahl.

Keinen genauer Plan bis jetzt

Das werde aber „über die Zeit“ und „in kleinem Maße“ geschehen. Da Helios keine Hauptverwaltung übernommen habe, gebe es auf dieser Ebene keine Doppelstrukturen. „Bei den Kliniken selbst sehe ich auch keinen konkreten Bedarf. Aber wir müssen schauen, wie die Regionen organisiert sind“, sagte er weiter. Es gebe bisher keinen genauen Plan.

Fresenius hatte im Herbst 2013 überraschend die Übernahme des Großteils der Krankenhäuser und Versorgungszentren von Rhön-Klinikum für drei Milliarden Euro angekündigt. Zuvor war der Medizinkonzern dabei gescheitert, den Konkurrenten ganz zu schlucken.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Der US-Autoteilehändler LKQ will den deutschen Auto-Ersatzteilehändler Stahlgruber kaufen. Noch ist die Übernahme aber nicht von den Behörden genehmigt worden. 
US-Unternehmen übernimmt deutschen Auto-Teilehändler Stahlgruber
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Apple hat den Kauf der Musikerkennungs-App Shazam bestätigt. Der Preis könnte laut Medieninformationen über 400 Millionen Dollar gewesen sein. 
Apple kauft Musikerkennungs-App Shazam
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger zum Wochenbeginn vergeblich auf einen ersehnten Jahresendspurt gewartet. Nach einem frühen …
Dax resigniert vor 13.200 Punkten
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen
Laut dem Bundeskartellamt, will der Lebensmittelhändler Edeka den Fruchtsafthersteller Albi übernehmen. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von externen …
Edeka will Fruchtsafthersteller Albi übernehmen

Kommentare