+
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

„Auf eigene Kosten“

Nachrüstung älterer Dieselautos: Hendricks nimmt Hersteller in die Pflicht

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nimmt bei der Nachrüstung älterer Dieselautos die Hersteller in die Pflicht und fordert diese auf, betroffene Fahrzeuge „schnellstmöglich“ nachzurüsten.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht in der Debatte über hohe Abgaswerte älterer Dieselautos die Hersteller in der Pflicht. Sie müssten die "betroffenen Fahrzeuge schnellstmöglich nachrüsten, und zwar auf eigene Kosten", sagte Hendricks dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Anderenfalls drohten Fahrverbote. Sie sehe die Autoindustrie aber "in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass es soweit nicht kommt". Fahrverbote seien kein Selbstzweck, sondern können allenfalls das letzte Mittel sein.

Hendricks leitet am 2. August gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) das Nationale Forum Diesel. Dort wollen Autokonzerne und Politik gemeinsam Lösungen suchen, um Fahrverbote in Innenstädten wegen zu hoher Emissionen zu vermeiden.

AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Geht es nach Donald Trump, soll die Hälfte aller chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafen belegt werden. Peking will Vergeltung üben. Die beiden größten …
USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
VW und Audi halten sich im Falle Stadler alle Optionen offen. Der Audi-Chef wurde beurlaubt und der bisherige Vertriebsvorstand Schot auf seinen Posten berufen. …
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Deutschlands Tor zur Welt klemmt derzeit. Zum Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern herrscht am Frankfurter Flughafen Anspannung. Staus wie zu Ostern sollen …
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?
Über positive Aufregung vor der Fußball-WM wollte Aldi Süd auf Facebook schreiben - und erlebte eine aus ganz anderen Gründe aufgeregte Kundin.
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.