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Millionenbetrug bei Henkel: der zweite Angeklagte gesteht.

Henkel-Betrugsaffäre: zweites Geständnis

Düsseldorf - Auch der zweite Angeklagte in der Henkel-Betrugsaffäre hat ein Geständnis abgelegt. Mit der besonderen Milde des Gerichts kann der Millionenbetrüger dennoch nicht rechnen.

Im Prozess um einen Millionenbetrug zulasten des Henkel-Konzerns hat ein zweiter Angeklagter am Montag eine wesentliche Beteiligung eingeräumt. Nach einem Strafvorschlag des Düsseldorfer Landgerichts soll der vorbestrafte 47-Jährige im Gegenzug für das Geständnis eine Haftstrafe von fünfeinhalb bis sechs Jahren bekommen. Zuvor hatte bereits ein mitangeklagter Ex-PR-Manager des Henkel-Konzerns ein Geständnis abgelegt. Dafür hatte ihm das Gericht zwischen vier und viereinhalb Jahre Haft in Aussicht gestellt. Beide Angeklagte sollen 45 Millionen Euro Forderungen gegen den Henkel-Konzern erfunden und im Rahmen sogenannter Factoring-Geschäfte weiterverkauft haben. Meist handelte es sich um Aufträge für das Sport-Sponsoring, für das der PR-Mann zuständig war. Sein Komplize kümmerte sich um die Akquise von Inkasso-Firmen. Der mutmaßliche Drahtzieher der Betrugsmasche, Willy L., ist inzwischen gestorben.

dpa

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