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Bayerns Innenminister Herrmann will fehlende Fachkräfte in Europa suchen.

Herrmann will fehlende Fachkräfte in Europa suchen

München - Bayerns Innenminister Herrmann schlägt angesichts des Fachkräftemangels die gezielte Anwerbung qualifizierter Arbeitnehmer in Ost- und Südeuropa vor - nach dem Vorbild der Wirtschaftswunders.

Eine allgemeine Freigabe der Zuwanderung für Arbeitnehmer aus nichteuropäischen Staaten lehnte Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag weiter strikt ab. Vorrang sollen EU-Bürger haben: “Wir haben in der EU immer noch über 20 Millionen Arbeitslose“, sagte Herrmann. Seit 1. Mai genössen Arbeitnehmer aus den osteuropäischen EU-Ländern volle Freizügigkeit in der Union. “Wir können gezielt Arbeitskräfte aus Osteuropa oder auch Südeuropa anwerben, so wie wir das in früheren Jahrzehnten auch gemacht haben, wenn die Konjunktur brummte.“

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