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Bei Hexal wird keine Abteilung geschlossen

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- Holzkirchen - Die Mitarbeiter von Hexal können vorerst aufatmen. Der bisherige Miteigentümer des Generika-Herstellers, Thomas Strüngmann, versicherte Vertrauensmann Martin Siglreitmaier, dass "definitiv keine Abteilung geschlossen wird". Auch nach der am Montag bekannt gewordenen Übernahme durch den Schweizer Pharma-Konzern Novartis werde in Holzkirchen entwickelt und produziert.

Nach Angaben von Siglreitmaier und anderen Mitarbeitervertretern soll der Mitarbeiterstamm künftig sogar ausgebaut werden: Von derzeit 789 auf 1000. Trotzdem konnten sie nichts zum Erhalt bisher bestehender Abteilungen sagen. "Es herrscht weiterhin Unsicherheit", hieß es. Die künftige Aufgabe sei es, sich für die derzeitigen Beschäftigten einzusetzen. "Ein Zusammenschluss ist aber nicht immer eine Verschlechterung", sagte Siglreitmaier. Die Belegschaft würde aus dem Trott gerissen, man müsse sich mit Kollegen auseinander setzen und könne neue Möglichkeiten nutzen. Einige hätten bereits nach Chancen gefragt, bei Novartis im Ausland zu arbeiten.

Novartis hatte bekannt gegeben, Hexal sowie mehrheitlich deren US-Partner Eon Labs für 5,65 Milliarden Euro zu kaufen.

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