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Telefonica.

Positive Zwischenbilanz

Highspeed-Internet für die Wohnung per 5G - Test von Telefónica

Kurz vor Abschluss eines Tests von Hochgeschwindigkeits-Internetanschlüssen auf der Basis von 5G-Technologie in Hamburg hat Telefónica Deutschland eine positive Zwischenbilanz gezogen.

Hamburg - „Die Erfahrungen sind bisher vielversprechend“, sagte Sprecher Jörg Borm am Donnerstag in der Hansestadt. Mit den in diesem Test erstmals konkret genutzten 5G-Frequenzen im 26 GHz-Band sei es möglich, mit mehreren Gigabit pro Sekunde blitzschnell im Internet zu surfen.

Es geht um eine drahtlose Anbindung vom einem Verteilerkasten in eine Wohnung. Die Technologie „Fixed Wireless Access“ (FWA) auf Basis der fünften Mobilfunkgeneration 5G ist vor allem für ländliche Gegenden und Kleinstädte gedacht und soll laut Unternehmen Alternative zum klassischen DSL- oder Kabel-TV-Anschluss sein. Der Vorteil der hohen Frequenz, die sich ähnlich wie Licht ausbreite, liege in der erzielbaren Bandbreite, erklärte Telefónica. Die Reichweite liege maximal bei einem Kilometer. Dickes Mauerwerk sei eine Herausforderung, aber es gebe dafür Lösungen, sagte Borm.

Der dreimonatige Test, an dem rund 20 Kunden in der Hansestadt teilnahmen, sollte nach Angaben von Telefónica zeigen, ob Haushalte auch ohne das aufwendige Verlegen von Glasfaserleitungen mit hochqualitativen Gigabit-Anschlüssen versorgt werden können.

Die Testkunden der schnellen FWA-Lösung sollen in den kommenden Wochen befragt werden. Erst dann solle entschieden werden, ob daraus ein kommerzielles Produkt entwickelt werde und wie ein Geschäftsmodell aussehen könnte, betonte Borm. Unterstützt wurde der Test vom koreanischen Technologie-Unternehmen Samsung.

Das Kürzel 5G steht für die fünfte Mobilfunk-Generation, die Datenübertragung soll damit drastisch schneller sein als LTE. Damit kann 5G auch schneller als bisherige Festnetzleitungen sein. Die Versteigerung von entsprechenden Frequenzblöcken ist zwar für dieses Frühjahr geplant, kommerziell genutzte 5G-Funkmasten dürften im größeren Maßstab aber erst 2020 in Betrieb gehen.

dpa

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