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Bei der Getreideernte rechnet der Deutsche Bauernverband (DBV) mit Verlusten von elf Prozent. Foto: Thomas Warnack

Hitze und Trockenheit schmälern Getreideernte

Berlin (dpa) - Wegen extremer Trockenheit und anhaltender Hitze fällt die Getreideernte deutlich magerer aus als im Rekordjahr 2014.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) rechnet mit Verlusten von elf Prozent, wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Freitag berichtete. Nach 52 Millionen Tonnen Getreide im vergangenen Jahr hätten die Bauern diesen Sommer nur 47,15 Millionen Tonnen geerntet.

Der DBV hatte seine Landesverbände zuletzt Ende Juli nach dem Stand der Ernte befragt. Demnach gibt es in diesem Jahr große regionale Unterschiede. Bei der Wintergerste führt die Trockenheit zum Beispiel in der Mitte Deutschlands zu starken Einbußen.

Sehr gute Erträge in Norddeutschland und im äußersten Süden, wo mehr Regen fiel, machen diese aber zum Teil wett. Auch beim Winterweizen, der wichtigsten deutschen Getreidekultur, wurden stark schwankende Erträge erwartet.

Am 18. August will der Bauernverband abschließend Bilanz ziehen.

Zweiter Erntebericht des Bauernverbands (30. Juli)

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