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Höhere Verluste für Easyjet in Berlin-Tegel

Von 15 auf 175 Millionen Pfund

Höhere Verluste für Easyjet in Berlin-Tegel

Für den britischen Billigflieger Easyjet läuft es am Berliner Flughafen Tegel weiterhin nicht rund.

Luton/Berlin - Für das laufende Geschäftsjahr (30.9.) korrigierte das Unternehmen die erwarteten Verluste um 15 Millionen britische Pfund auf nun 175 Millionen Pfund (197 Mio Euro) nach oben. Grund seien hohe Zusatzkapazitäten anderer Fluggesellschaften wie zum Beispiel Laudamotion sowie der von Air Berlin übernommene ineffiziente Flugplan, erklärte Easyjet-Chef Johan Lundgren am Mittwoch in Luton bei London.

Man komme aber mit der Integration Tegels voran, wobei auch die Auslastung der Jets auf zuletzt 86 Prozent im Juni gestiegen sei. Im Flottenschnitt schafft Easyjet allerdings 94 Prozent. Zum 30. Juni hatte das Unternehmen in Tegel zehn eigene Jets am Start, die noch eine Weile mit zugemieteten Jets ergänzt werden. Dazu gehörten 441 Piloten und Flugbegleiter. Geplant sind an die 1000 eigene Beschäftigte, von denen rund die Hälfte früher bei Air Berlin gearbeitet hat. Easyjet will im kommenden Geschäftsjahr in Tegel den Sprung in die Gewinnzone schaffen. Der Flugplan soll in den nächsten 18 bis 24 Monaten für den Punkt-zu-Punktverkehr optimiert werden.

Die Airline mit fast 300 Flugzeugen kann die Anlaufverluste aus Berlin aber gut verkraften. Das Unternehmen erhöhte trotz europaweiter Lotsenstreiks und Wetterkapriolen seine Prognose für den um Sonderposten bereinigten Vorsteuergewinn auf 550 bis 590 Millionen Pfund (619 bis 664 Mio Euro).

dpa

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