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Hoffnungen auf ein Ende der Ära Berlusconi in Italien haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag Auftrieb gegeben.

Hoffnung auf Berlusconis Ende lässt Aktien steigen

Frankfurt/Main - Hoffnungen auf ein Ende der Ära Berlusconi in Italien haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag Auftrieb gegeben.

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Berlusconi will im Amt bleiben

Wie Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade sagte, sind derzeit alle Augen auf Italien gerichtet. Ein Rücktritt von Regierungschef Silvio Berlusconi werde von den Märkten geradezu herbeigesehnt. Der Dax stieg wieder über die Marke von 6000 Punkten und stand zuletzt um 1,64 Prozent höher bei 6026 Punkten. Für den MDax ging es um 1,24 Prozent auf 9144 Punkte nach oben, der TecDax rückte um 2,02 Prozent auf 703 Punkte vor.

Neben Italien steht auch Griechenland weiter im Blick: Im Laufe des Tages dürfte das Land seine Übergangsregierung vorstellen. Laut Medienberichten soll der frühere EZB-Vizepräsident Lucas Papademos neuer Ministerpräsident werden. Auch ein Funktionär der Sozialisten sagte dies am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Fotos: Nackt-Protest gegen Silvio Berlusconi

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Neben dem politischen Tauziehen in Europa hatten die Anleger hierzulande auch eine Vielzahl von Quartalsberichten zu bewerten. So lenkten etwa die Zahlen der Munich Re, Aareal Bank und Comdirect Bank den Fokus auf die Finanzbranche. Die Aktien des Rückversicherers Munich Re drehten zwar ins Plus, blieben mit einem Kursgewinn von 0,60 Prozent aber hinter dem Dax zurück. Der Konzern hatte die Gewinnerwartungen laut Händlereinschätzungen verfehlt.

Entgegengesetzt das Bild bei der Aareal Bank: Das Papier des Immobilienfinanzierers verteuerte sich nach etwas besser als erwartet ausgefallenen Zahlen an der MDax-Spitze um mehr als acht Prozent. Die Zahlen der Comdirect Bank stießen ebenfalls auf positives Echo, wie das Kursplus von knapp zwei Prozent zeigte.

Henne im Korb - Argentiniens schöne Präsidentin

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Im MDax reagierten die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen positiv auf die endgültigen Quartalszahlen. Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller reduzierte seinen Verlust in dem bis Ende September gelaufenen zweiten Geschäftsquartal und will sich mit weiteren Anpassungen bei Kapazität und Kosten weiter in Richtung Gewinnschwelle vorarbeiten. Die Aktien von Hugo Boss verteuerten sich nach einer Prognoseanpassung um 3,32 Prozent auf 68,70 Euro.

dpa

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