Hoffnung für die Eigenheimzulage

- München - Im Tauziehen um die Eigenheimzulagen beginnt sich der Nebel allmählich zu lichten, Bauwillige und Bausparkassen dürfen hoffen, dass die staatlichen Fördergelder ab nächstem Jahr nicht zur Gänze wegfallen, sondern nur um einen Bruchteil, die Rede ist von zwölf Prozent.

<P>Drei mal vier Prozent oder zwölf auf einen Streich? Auf eine dieser beiden Kürzungs-Formeln wird es im Vermittlungsausschuss wohl hinauslaufen. Offenbar sind sich Regierung und Opposition auf dieser Basis schon recht nahegekommen. Als wahrscheinlich gilt die Kürzung in einem Schritt.<BR><BR>Den Verhandlungen zu Grunde liegt das Konzept das der beiden Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) und Peer Steinbrück (SPD). Sie haben vorgeschlagen, die Eigenheimzulage bis 2006 in drei Schritten abzusenken.<BR><BR>Die Grundförderung soll nach diesem Vorschlag von 2556 bzw. 1278 Euro (Neubau/Gebrauchtimmobilie) stufenweise auf 2250/1125) abgebaut werden. Auch die Kinderzulage soll in drei Etappen von 735 auf 675 Euro sinken. Das ist eine Basis, mit der die Initiative Wohneigentum - ein Zusammenschluss von 14 Verbänden der Bau-, Immobilien- und Wohnungswirtschaft - leben kann. </P><P>Die Initiative selbst, so die Landesbausparkasse Bayern LBS, hat ein Sparpotenzial in der Größenordnung von 20 Prozent errechnet. Man sehe die Notwendigkeit von Einsparungen durchaus ein, wende sich aber gegen einen Kahlschlag. Ein "Sonderopfer" beim Wohneigentum dürfe es nicht geben. </P><P>Schließlich handle es sich bei Erwerb eines Eigenheims um wirkungsvolle Altersvorsorge. Riester-Produkte zum Füllen der Rentenlücke zu fördern und auf der anderen Seite Wohneigentum zu benachteiligen, sei nicht der richtige Weg.</P>

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