Rund 500 Jobs betroffen 

Hohe Verluste: Uber muss Auto-Leasing-Geschäft in den USA einstellen 

Das Tochterunternehmen wurde erst 2015 gegründet - muss in den USA wegen enormer Verluste aber schon bald seine Geschäfte einstellen.

New York - Der Fahrdienstvermittler Uber will sein Auto-Leasing-Geschäft in den USA laut einem Zeitungsbericht wegen hoher Verluste einstellen. Das erst 2015 mit einer Anschubfinanzierung von rund 600 Millionen Dollar gegründete Tochterunternehmen solle bis Jahresende schon wieder weitgehend abgewickelt werden, meldete das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Rund 500 Jobs könnten betroffen sein, was etwa drei Prozent der gesamten Mitarbeiterzahl von Uber entspreche. 

Uber klagt über starke Werteinbußen

Eine Stellungnahme des Unternehmens gab es zunächst nicht. Uber hatte das unter dem Namen „Xchange Leasing“ betriebene Geschäft gestartet, um Fahrern Autos zu besorgen, die wegen schwacher Bonität nicht anderweitig an Fahrzeuge kommen. Doch dem Bericht nach führt die intensive Nutzung der Wagen zu so starken Werteinbußen, dass Uber mit den Autos unter dem Strich trotz vergleichsweise hoher Leasing-Raten erhebliche Verluste macht.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Chinesischer Handybauer ZTE protestiert gegen US-Sanktionen
Peking (dpa)- Der chinesische Netzwerk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter ZTE hat gegen die Entscheidung der US-Regierung protestiert, das Unternehmen für sieben Jahre …
Chinesischer Handybauer ZTE protestiert gegen US-Sanktionen
Aldi verkauft bald Smartphones - aber ein Fragezeichen bleibt 
Bei Aldi Nord wird ab nächster Woche ein neues Smartphone angeboten, das mit vielen Extras überzeugen will. Hinsichtlich eines Features sei allerdings gespart worden, …
Aldi verkauft bald Smartphones - aber ein Fragezeichen bleibt 
Experte erklärt: Diese Auswirkungen hätte ein Handelskrieg auf Deutschland
Bei dem seit Jahren anhaltenden Wirtschaftsaufschwung in Deutschland mehren sich nach Einschätzung führender Forscher die Risiken.
Experte erklärt: Diese Auswirkungen hätte ein Handelskrieg auf Deutschland
Scheuer pocht im Dieselskandal auf Software-Updates
Berlin (dpa) - Im Dieselskandal pocht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf die freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos. "Ich mache gerade Druck, dass bis …
Scheuer pocht im Dieselskandal auf Software-Updates

Kommentare