BMW mit hohem Tempo unterwegs

- München - Nach einem Absatzrekord im vergangenen Jahr ist der Autobauer BMW dank der großen Nachfrage nach der neuen 3er-Reihe weiter mit hohem Tempo unterwegs. Im Februar sei der Absatz in der Gruppe um 13,8 Prozent auf 94 751 verkaufte Autos gestiegen, teilte der BMW-Konzern am Dienstag in München mit.

In den ersten beiden Monaten wuchs die Zahl der Auslieferungen um gut 14 Prozent auf 188 580 Fahrzeuge. Damit lag der BMW-Konzern weiter deutlich vor der Mercedes-Gruppe (156 600 Autos). Allerdings mussten die Kleinwagenmarke Mini und die Luxussparte Rolls-Royce Einbußen hinnehmen.

Bei dem weiß-blauen Autobauer floriert derzeit vor allem das Geschäft mit Autos der Stammmarke BMW. Im Februar legte der Absatz um 18,5 Prozent auf 82 507 Auslieferungen zu. In den ersten beiden Monaten wuchs die Zahl der Verkäufe um fast 20 Prozent auf 160 763 Fahrzeuge. Vor allem die neue 3er-Reihe (plus 53,5 Prozent) trieb das Wachstum an.

Beim Mini kam das Absatzminus von zehn Prozent auf 12 214 verkaufte Fahrzeuge im Februar nicht überraschend. Zum Jahreswechsel musste die Produktion wegen einer Erweiterung des Werks zeitweise eingestellt werden, im Sommer ist eine weitere Pause notwendig. Daher stellt sich BMW auch für das Gesamtjahr auf einen Absatzrückgang bei Mini ein. In den kommenden Jahren will der Konzern dann von der Kapazitätserweiterung auf 240 000 Einheiten profitieren.

Sorgenkind des Konzerns bleibt Rolls-Royce. Im Februar sank der Absatz um ein Viertel auf nur noch 30 verkaufte Fahrzeuge. In den ersten beiden Monaten setzte BMW 60 Rolls-Royce ab, was einen Absatzrückgang von knapp 17 Prozent bedeutet.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Geht es nach Donald Trump, soll die Hälfte aller chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafen belegt werden. Peking will Vergeltung üben. Die beiden größten …
USA und China verschärfen Handelsstreit dramatisch
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
VW und Audi halten sich im Falle Stadler alle Optionen offen. Der Audi-Chef wurde beurlaubt und der bisherige Vertriebsvorstand Schot auf seinen Posten berufen. …
Audis kommissarischer Chef heißt Bram Schot
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Deutschlands Tor zur Welt klemmt derzeit. Zum Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern herrscht am Frankfurter Flughafen Anspannung. Staus wie zu Ostern sollen …
Lange Wartezeiten am Frankfurter Flughafen möglich
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?
Über positive Aufregung vor der Fußball-WM wollte Aldi Süd auf Facebook schreiben - und erlebte eine aus ganz anderen Gründe aufgeregte Kundin.
Frau lenkt Diskussion nach Aldi-Post in andere Richtung: Wurden wegen der WM tatsächlich viele Hunde getötet?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.