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Für das noch bis zum 31. März 2016 laufende Gesamtgeschäftsjahr hob Honda die Umsatzprognose leicht auf 14,6 nach zuvor geschätzten 14,5 Billionen Yen an. Foto: Andrew Gombert

Honda mit höherem Quartalsgewinn

Tokio (dpa) - Der japanische Autobauer Honda Motor hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres dank Kostensenkungen und robuster Nachfrage in Asien und Nordamerika einen Gewinnzuwachs eingefahren.

Wie Japans drittgrößter Autokonzern am Mittwoch bekanntgab, stieg der Nettoertrag zwischen Juli und September um 6,9 Prozent auf 127,7 Milliarden Yen (rund 961 Mio Euro). Der Umsatz legte um 15,6 Prozent auf 3,6 Billionen Yen zu.

Für das noch bis zum 31. März 2016 laufende Gesamtgeschäftsjahr hob Honda die Umsatzprognose leicht auf 14,6 nach zuvor geschätzten 14,5 Billionen Yen an. Beim Reingewinn rechnet der Konzern unverändert mit 525 Milliarden Yen.

Unterdessen hat Honda beschlossen, in Zukunft keine Gasgeneratoren für Airbags mehr von seinem skandalerschütterten japanischen Zulieferer Takata zu beziehen. Bis Ende 2018 werde man zu anderen Anbietern gewechselt haben, kündigte Honda in den USA an.

Dort hatten die Behörden Takata zuvor wegen mangelnder Kooperation im Skandal um defekte Airbags zur Rechenschaft gezogen. Takata zahlt ein Bußgeld von 70 Millionen Dollar (63 Mio Euro), aufgeteilt auf sechs Raten.

Ein weiteres Bußgeld in Höhe von 130 Millionen Dollar werde fällig, sollte das Unternehmen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, teilte die Verkehrsaufsicht NHTSA am Dienstag mit. Airbags von Takata, die unvermittelt auslösten und dadurch Teile der Verkleidung durchs Fahrzeug schleuderten, sind nach Annahme der NHTSA für Unfälle mit sieben Toten und fast 100 Verletzten verantwortlich.

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