+
Honda-Präsident Takahiro Hachigo.

Probleme mit Airbags

Honda ruft 2,23 Millionen Autos zurück

Tokio - Der japanische Autobauer Honda ruft in den USA 2,23 Millionen Autos mit Airbags des japanischen Herstellers Takata zurück.

Der japanische Autobauer Honda ruft in den USA 2,23 Millionen Autos mit Airbags des japanischen Herstellers Takata zurück. Betroffen seien Honda-Modelle, die zwischen 2005 und 2016 zugelassen worden seien, hieß es in dem Rückruf, der auf der Internetseite der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHSTA veröffentlicht wurde.

Die betroffenen Fahrzeuge seien alle mit einem in zwei Stufen auslösenden Fahrer-Airbag ausgestattet, heißt es in dem bereits am Mittwoch veröffentlichten Rückruf. Der Airbag könne empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren, wodurch mit der Zeit der Gasgenerator brechen könne. Komme es zu einer Kollision, die den Airbag auslöse, "könnten sich Metallteile lösen, die für den Fahrer oder andere Insassen zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen könnten".

Im vergangenen Jahr waren weltweit rund 50 Millionen Autos wegen des Airbag-Problems zurückgerufen worden. Als ehemals größter Kunde von Takata war Honda besonders stark betroffen - das Unternehmen allein musste 24,5 Millionen Wagen in die Werkstätten beordern. Von zehn tödlichen Unfällen, die mit den defekten Airbags in Verbindung gebracht werden, ereigneten sich neun in Honda-Autos.

AFP

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Deutsche Bank erzielt Millionen-Vergleich in USA
New York (dpa) - Die Deutsche Bank hat mit Klägern in einem US-Rechtsstreit um angebliche Preisabsprachen am Anleihemarkt einen millionenschweren Vergleich ausgehandelt.
Deutsche Bank erzielt Millionen-Vergleich in USA
Gaspreise sinken auf tiefsten Stand seit zwölf Jahren
Der Gasmarkt hat sich grundlegend gewandelt. Jetzt kommen die Folgen den Verbrauchern zugute. Nutzer von Gasheizungen können entspannt in die Zukunft sehen.
Gaspreise sinken auf tiefsten Stand seit zwölf Jahren
Verhandlungen über Zukunft von Air Berlin
Kommt es bei Verhandlungen um die Zukunft der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin zu einer schnellen Lösung? Heute starten konkrete Verkaufsgespräche. Die Lufthansa …
Verhandlungen über Zukunft von Air Berlin
Diskriminierung: Ford zahlt bis zu 10,1 Millionen Dollar
Der US-Autohersteller Ford hat einen millionenschweren Vergleich wegen des Vorwurfs sexueller und rassistischer Diskriminierung akzeptiert.
Diskriminierung: Ford zahlt bis zu 10,1 Millionen Dollar

Kommentare