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Hauptgründe für den Gewinnrückgang bei Hornbach waren laut Konzern ein schwaches drittes Quartal von September bis Ende November sowie außerplanmäßige Abschreibungen im vierten Quartal. Foto: Fredrik von Erichsen

Hornbach macht weniger Gewinn

Hornbach kann vom anhaltenden Bauboom in Deutschland nicht so richtig profitieren. Zwar lassen die Heimwerker und Hobbygärtner mehr Geld in den Kassen der Baumärkte, doch davon bleibt bei dem Konzern weniger hängen.

Frankfurt/Main (dpa) - Der milde Herbst hatte den Baumarktkonzern Hornbach zu Rabatten auf sein Wintersortiment gezwungen - im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern nun weniger Gewinn gemacht.

Das Betriebsergebnis (Ebit) sank im Vergleich zum Jahr davor um knapp 17 Prozent auf 138 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte. Der Umsatz legte um 5,1 Prozent auf 3,76 Milliarden Euro zu.

Hauptgründe für den Gewinnrückgang waren laut Konzern ein schwaches drittes Quartal von September bis Ende November sowie außerplanmäßige Abschreibungen im vierten Quartal. Der milde Herbst 2015 hatte dazu geführt, dass das Wintersortiment - etwa Schneeschippen - nicht so gut wegging wie üblich. Darauf hatte der Markt mit vermehrten Rabattaktionen reagiert.

Konzernchef Albrecht Hornbach kündigte bei der Bilanzvorlage weitere Investitionen ins Online-Geschäft an. "Von diesem Kurs lassen wir uns auch nicht wegen eines schlechten Quartals oder nicht planbarer Jahresabschlusseffekte abbringen", sagte Hornbach laut Mitteilung. Die Hornbach Baumarkt AG, der wichtigste Teilkonzern der Gruppe, betreibt aktuell 154 Bau- und Gartenmärkte in Europa.

Für die Zukunft setzt der Konzern verstärkt auf die Digitalisierung seines Geschäfts. Das kostet Geld: Allein im vergangenen Jahr hat Hornbach fast 50 Millionen in dieses Geschäftsmodell investiert, seit 2010 wurde dafür ein dreistelliger Millionenbetrag aufgewendet. Belastet wird die Ertragsentwicklung laut Hornbach zudem von niedrigeren Handelsspannen.

Geschäftsbericht

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