Hornblower Fischer stellt die Arbeit ein

- Frankfurt - Nach mehreren schwierigen Jahren stellt die Frankfurter Privatbank Hornblower Fischer ihre Arbeit ein. Die Aktionäre beschlossen auf der Hauptversammlung fast einstimmig (99,7 Prozent) die Auflösung der traditionsreichen Bank. Die Abwicklung des Geschäftsbetriebs beginne ab sofort und werde bis Jahresende dauern, sagte ein Banksprecher.

<P>Der Name werde voraussichtlich 2006 aus dem Handelsregister gelöscht und die Aktien von der Börse genommen. Den rund 40 Mitarbeitern werde gekündigt. Nach Bankangaben hat Hornblower Fischer Schulden in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages. "Es handelt sich aber nicht um eine Insolvenz, sondern um eine Auflösung der Gesellschaft", sagte der Sprecher. Der Erlös aus der Liquidation werde an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Depots der Kunden würden auf andere Kreditinstitute übertragen. </P><P> </P>

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