+

HRE: "Bad Bank" der HRE macht Riesen-Verlust

München - Was für ein Verlustgeschäft: Die sogenannte Bad Bank der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) kostet den Steuerzahler im ersten Halbjahr mehrere Millionen Euro.

Vor allem Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen drückten des Ergebnis der FMS Wertmanagement in den ersten sechs Monaten tief ins Minus, wie die Abwicklungsanstalt am Dienstag in München mitteilte. Für den Verlust der FMS steht am Ende der Staat ein, ausgeglichen wird der Fehlbetrag vom Bankenrettungsfonds Soffin. Die Bad Bank soll die Risikopapiere der HRE in den kommenden Jahren möglichst ohne größere Verluste wieder zu Geld machen. Dazu wurden im vergangenen Herbst Altlasten der HRE im Wert von rund 175 Milliarden Euro in die FMS Wertmanagement ausgelagert.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
Las Vegas (dpa) - Der US-Elektro-Autobauer Tesla will einen Ex-Mitarbeiter vor Gericht bringen, der das Unternehmen angeblich gezielt sabotiert hat. Der Beschuldigte …
Tesla verklagt Ex-Mitarbeiter wegen angeblicher Sabotage
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
Niedersachsens Landeskasse hat eine Milliarde Euro an Einnahmen verbucht. Sie stammen vom VW-Konzern und wurden als Geldbuße im Dieselskandal fällig. Doch wofür soll das …
VW-Bußgeld "größter Schadensfall der Wirtschaftsgeschichte"
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
GE war einst Innovationsführer und Aushängeschild der US-Wirtschaft. Doch seit Jahren ist der über 125 Jahre alte Industrieriese eines ihrer größten Sorgenkinder. Nun …
General Electric steigt aus US-Leitindex Dow Jones ab
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an
Ein französischer Energie-Konzern musste in Luxemburg jahrelang kaum Steuern auf seine Gewinne zahlen. Das Großherzogtum räumt ein: Steuerrechtlich Legales sei nicht …
Millionen-Steuerrabatt: EU-Kommission prangert Luxemburg an

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.