+
HSBC zahlt 1,9 Milliarden Dollar in US-Geldwäscheskandal

Skandal kommt Großbank teuer zu stehen

Geldwäsche: HSBC zahlt 1,9 Milliarden Dollar

Hongkong - Die europäische Großbank HSBC hat in einem Geldwäscheskandal in den USA der Zahlung von 1,9 Milliarden Dollar (1,46 Milliarden Euro) zugestimmt.

HSBC will mit der Rekordsumme eine Untersuchung der US-Behörden beilegen, die der Bank vorwerfen, Geld für mexikanische Drogenkartelle und sanktionierte Nationen wie den Iran durch das US-Finanzsystem geschleust zu haben.

Wer ist im DAX?

Wer ist im DAX?

Die Einigung beinhalte ein Abkommen mit dem US-Justizministerium, teilte die britische Bank am Dienstag mit. HSBC werde demnach nicht angeklagt, wenn die Bank unter anderem durch interne Kontrollen die Voraussetzungen dafür schaffe, dass Geldwäsche dort nicht mehr vorkommen könne. Auch mit anderen US-Behörden gebe es Einigungen. Die Bank übernehme Verantwortung für „Fehler der Vergangenheit“ und diese täten ihr zutiefst leid, sagte HSBC-Chef Stuart Gulliver in der Erklärung.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gericht stellt klar: Steuerzinsen sind nicht zu hoch
Steuerzahler sollten besser weiterhin pünktlich überweisen: Ein Gericht hat nun eine Klage gegen zu hohe Steuerzinsen abgewiesen.
Gericht stellt klar: Steuerzinsen sind nicht zu hoch
Studie: Milliarden-Ausgaben für Bildungssystem notwendig
Bessere Kinderbetreuung, Ganztags-Schulen, mehr Studienplätze: Ein wirtschaftsnahes Institut sieht großen Nachholbedarf bei Investitionen in die Bildung.
Studie: Milliarden-Ausgaben für Bildungssystem notwendig
Deutsche wollen weiter Autos kaufen - aber kaum noch Diesel
Kein Wunder nach dem Abgas-Skandal: Eine Studie attestiert den Deutschen weiter Lust auf den Auto-Kauf. Aber der Diesel ist massiv in der Gunst gesunken.
Deutsche wollen weiter Autos kaufen - aber kaum noch Diesel
BayernLB will ein bisschen größer werden
München (dpa) - Die vor Jahren von der EU zur Schrumpfung verdonnerte bayerische Landesbank wächst wieder. Im ersten Halbjahr stieg die Bilanzsumme von 212 auf knapp 221 …
BayernLB will ein bisschen größer werden

Kommentare