HVB: Unterstützung von Vorstand und Aufsichtsrat

- München - Vorstand und Aufsichtsrat der HypoVereinsbank (HVB) unterstützen das Übernahmeangebot der italienischen Großbank UniCredit. Beide Gremien hielten das Angebot für "angemessen", teilte die HVB am Mittwochabend mit. Das Mailänder Geldhaus will fünf eigene Aktien für jeweils ein HVB-Papier bieten. Der Vorstand habe sich intensiv mit alternativen Strategien und möglichen Partnern eines Zusammenschlusses beschäftigt, hieß es in der Stellungnahme des HVB-Managements.

Die Option einer Konsolidierung mit einem deutschen Wettbewerber hätte aus Sicht des Vorstandes das Risiko eines signifikanten Stellenabbaus, spürbarerer Veränderungen für große Teile der Kunden und langwierige Fusionsprozesse bedeutet.

Andere europäische Banken hätten keine überlegene strategische Konzeption mit starken Wettbewerbspositionen in drei regional zusammenhängenden Heimatmärkten und der führenden Rolle europäischen Wachstumsmarkt Zentral- und Osteuropa ermöglicht. Das Umtauschangebot der UniCredit diene dem Interesse der HVB, insbesondere den Aktionären und Mitarbeitern, hieß es weiter. Der Vorstand empfehle daher, das Angebot anzunehmen. Es sei unter der Berücksichtigung der Gesamtumstände "fair und angemessen". In einer Stellungnahme des Aufsichtsrates hieß es wiederum, das Umtauschverhältnis liege "innerhalb einer vertretbaren Spanne".

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Schock für den Mode-Riesen Primark! Eine Große Studie einer Mediengruppe aus Frankfurt enthüllt ein vernichtendes Detail über Modekette. Alle Infos hier. 
Schock für Primark: Neue Studie enthüllt vernichtendes Detail über Modekette
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der dem Konzern angeblich "mutwillig und arglistig" Schaden zufügen wollte. Nun setzt sich der Mann zur Wehr - er sei …
Angeblicher Tesla-Saboteur bezeichnet sich als Whistleblower
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
Noch immer werden im Terminal Kabel neu gezogen, Rohre erneuert, Brandmelder geprüft und Steuerungen programmiert. Der Chef erläutert den Zeitplan - in einem Punkt aber …
BER-Chef sieht noch Zeitreserven bis zur Eröffnung 2020
T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen
Bonn (dpa) - Die schwächelnde Telekom-Großkundentochter T-Systems will bis 2020 rund 6000 Stellen allein in Deutschland streichen - weltweit sollen es 10.000 sein. Der …
T-Systems streicht weltweit 10.000 Stellen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.