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Hypo Real Estate steigt in DAX auf

- Frankfurt/München - Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate ist gut zwei Jahre nach seiner Gründung in die erste Börsenliga aufgestiegen. Das Unternehmen ersetzt in dem 30 Werte umfassenden Aktienindex DAX die HypoVereinsbank, die nach der Übernahme durch die italienische UniCredit wegen ihres geringen Streubesitzes in den MDAX absteigt.

Dies entschied der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse am Montagabend.Wirksam werden die Änderungen zum 19. Dezember.

Die HypoVereinsbank musste auf Grund der der so genannten FastExit-Regel den DAX verlassen. Danach wird ein Unternehmen aus dem Leitindex genommen, wenn es nach Marktkapitalisierung oder Börsenumsatz nicht mehr zu den 45 größten deutschen Unternehmen zählt. Für die Notierung im MDAX reichte es dagegen noch aus. Die Deutsche Börse hat für den DAX ein festes Regelwerk, in welchen Abständen und nach welchen Kriterien die Index-Zusammensetzung überprüft wird. Für die Unternehmen ist eine Aufnahme im DAX vorteilhaft, da die Nachfrage nach den Aktien dann steigt.

"Die Indexzugehörigkeit ist für uns Ansporn und Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen", sagte Hypo-Real-EstateChef Georg Funke am Dienstag in München. Die Hypo Real Estate war im Herbst 2003 als Abspaltung von der HypoVereinsbank an der Börse gestartet. Auf diesem Weg wollte die HVB ihre Kreditrisiken verringern. Obwohl viele Experten anfangs skeptisch waren, hat sich der Börsenkurs seither in etwa vervierfacht.

Veränderungen gab es auch bei den anderen Aktienindizes. In den TecDAX aufgenommen werden die Solarwerte ErSol und Q-Cells, die erst kürzlich an der Börse gestartet waren. Sie ersetzen die Chipwerte ELMOS und Micronas. Im SDAX ersetzen Curanum, D+S Europe, HCI Capital und Interhyp die Aktien von AIG International, Beru, D. Logistics und Spark Networks.

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