Eine Rekordzahl von Teilnehmern hat sich zu den Beratungen in Davos angesagt. Foto: Jean-Christophe Bott
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Eine Rekordzahl von Teilnehmern hat sich zu den Beratungen in Davos angesagt.

Poroschenko verkürzt Besuch

Weltwirtschaftsforum: Rekordteilnahme in Davos

Davos - Im Schweizer Alpenkurort Davos kommen am Mittwoch Hunderte Topmanager und Spitzenpolitiker zum diesjährigen Weltwirtschaftsforum zusammen.

Eine Rekordzahl von mehr als 2500 Teilnehmern aus 140 Ländern hat sich zu den bis Samstag geplanten Beratungen angesagt. Sie wollen über wirtschaftliche und politische Krisen sowie neue globale Herausforderungen wie die digitale Revolution debattieren.

Poroschenko verkürzt Davos-Besuch

Wegen der heftigen Kämpfe im Konfliktgebiet Donbass verkürzt der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seinen Besuch beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in der Schweiz. Poroschenko fliege bereits an diesem Mittwoch zurück, teilte dessen Sprecher Swjatoslaw Zegolko am späten Dienstagabend mit.

Zuvor hatte sich der Präsident über die Lage am Flughafen von Donezk informiert, wo sich ukrainische Regierungstruppen und prorussische Separatisten erneut heftige Gefechte geliefert hatten. Poroschenko führt beim WEF in Davos die ukrainische Delegation an. Bei der Konferenz wird unter anderem eine Debatte über die Ukraine-Krise erwartet.

Das sind die Themen in Davos

Weit oben auf der Tagesordnung stehen Themen wie die Gefahr einer erneuten Verschärfung der Euro-Schuldenkrise, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in vielen Ländern sowie die Bedrohung der Weltwirtschaft durch den Terrorismus.

Rund 40 Staats- und Regierungschefs werden erwartet. Aus Deutschland kommen neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mehrere weitere Minister.

Frankreich wird in Davos durch Präsident François Hollande vertreten, Italien durch Regierungschef Matteo Renzi. Neben der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, wollen auch zahlreiche Notenbanker kommen. Zwei Wochen nach den Terroranschlägen in Paris sollen Tausende Soldaten und Polizisten den Schutz der Teilnehmer garantieren.

Website des WEF

dpa

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